Computerkauf

Hardware nach Maß

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Konsument 11/2004 veröffentlicht: 14.10.2004

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Es muss nicht immer das Beste vom Besten sein. Wer bedarfsgerecht kauft, bekommt schon für relativ wenig Geld beachtlich viel.

Überkomplette Grundausstattung

Wer heute einen PC kauft, bekommt von Haus aus bereits eine überkomplette Grundausstattung. Allerdings sollte man immer nachfragen, welche Software inkludiert ist und was tatsächlich drinnen steckt. Dies betrifft vor allem die Grafikkarte, bei der die Hersteller mitunter sparen, und den Arbeitsspeicher (RAM). Am sinnvollsten ist, diesen gleich beim Kauf aufzurüsten und darauf zu achten, dass auf der Hauptplatine – dem Motherboard – genügend Steckplätze für Erweiterungskarten vorhanden sind. „Zukunftssicher“ kaufen kann man beim rasanten Tempo der Computerindustrie allerdings ohnehin nicht.

PC-Neulinge: kaufen, was jetzt nötig ist

Deshalb ist es für PC-Neulinge besser, jetzt den Computer anzuschaffen, den man im Moment braucht, und beim nächsten Mal nach dem sich herauskristallisierenden zusätzlichen Bedarf zu kaufen. Dieses nächste Mal findet nämlich erfahrungsgemäß so oder so bereits nach drei bis vier Jahren statt.

Microsoft Office Edition 2003 SSL

Tipp: Die Microsoft Office Edition 2003 SSL wird für Schüler, Studenten, Lehrer sowie Familien mit Schülern oder Studenten verbilligt abgegeben. Jeder berechtigte Haushalt darf sie auf bis zu drei PCs installieren. Diese Lizenz gilt „lebenslang“ – ein Zeitraum, der angesichts des schnellen Veraltens von Softwareprodukten freilich über eine Hand voll Jahre nicht hinausgehen wird. In der Praxis bedeutet das jedenfalls, solange die Software angeboten wird und die User das Betriebssystem nicht wechseln.

Linux braucht intensive Beschäftigung

Linux ist übrigens als Betriebssystem nach wie vor eine Alternative, erfordert aber eine intensive Beschäftigung damit. Man sollte auch bedenken, dass die Software selbst zwar gratis ist, der Support aber nicht. Was die Entscheidung zwischen Desktop-PC und Notebook betrifft, so hat die Frage der Ausstattungs- und Leistungsunterschiede an Bedeutung verloren, weil die Notebooks deutlich aufgeholt haben.

Desktop-PC sind billiger

Was bleibt, ist der immer noch deutliche Preisvorteil der Desktop-PCs. Und sofern man nicht unbedingt mobil sein muss, können diese mit den flachen TFT-Schirmen nun auch dem Argument des geringeren Platzbedarfs der Notebooks etwas entgegensetzen.

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