Das Beste aus dem Internet

Aus der Vielfalt schöpfen

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KONSUMENT 12/2013 veröffentlicht: 21.11.2013

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Im Internet findet man fast alles – man muss nur wissen, wo und wie und sollte dabei immer die Sicherheit im Blick haben. Das KONSUMENT-Buch „Das Beste aus dem Internet“ bietet Orientierung in der weiten Welt des WWW.

Weltweit gibt es geschätzte 700 Millionen ­Web­sites, also Internetpräsenzen von Privatpersonen, Behörden, Firmen etc. Selbst wenn die deutschsprachigen einen Bruchteil davon ausmachen, bleibt eine unüberschaubare Anzahl im zweistelligen Millionenbereich übrig.

Datensammler

Sofern Sie nicht wissen, welche Site Sie aufrufen möchten, müssen Sie auf eine Such­maschine zurückgreifen – oder ­anders ausgedrückt: Sie müssen danach "googeln". Der Name der führenden Suchmaschine ist mittlerweile gleichbedeutend mit dem Vorgang des Suchens selbst. Allerdings ist der Internet-Gigant Google (www.google.com) auch als unersättlicher Datensammler verschrien und viele Internetnutzer fragen nach Alternativen.

Dabei geht es allerdings nicht nur um die ­Datensicherheit, sondern die Suche soll ja auch eine relevante Trefferquote liefern. Zumindest letzterem Anspruch wird die Suchmaschine bing (www.bing.at) gerecht, aufs Daten­sammeln versteht sich der dahinterstehende Microsoft-Konzern freilich auch.

Verknüpft den Standort Ihres Com­puters ...

Wobei man sich das Datensammeln so vorstellen muss, dass der Standort Ihres Com­puters übermittelt wird und Ihre Aktivitäten im Web nachverfolgt werden. Wenn man weiß, für welche Produkte, Organisationen, Medien, politische Parteien etc. Sie sich ­interessieren, ist schon recht viel von Ihnen bekannt.

... mit Google Mail, Outlook.com, ­Google Drive oder SkyDrive

Mit Ihrer konkreten Person können diese Daten dann verknüpft werden, wenn Sie einen der anmeldepflichtigen Dienste von Google oder Microsoft verwenden, wie etwa Google Mail oder Outlook.com, ­Google Drive oder SkyDrive, oder auch das zu ­Microsoft gehörende Skype. So oder so entsteht ein recht detailliertes Benutzerprofil, das z.B. für personalisierte Werbeeinblendungen verwendet wird, aber auch missbraucht werden kann, wenn es etwa in die Hände von Hackern gerät.

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Kommentare

  • Vorsicht bei zweisprachigen Wörterbüchern im Internet
    von Mag Zirnig am 05.12.2013 um 01:37
    Zweisprachige Online-Wörterbücher wie dict.leo.org oder dict.cc sind – ähnlich wie Wikipedia – mit Vorsicht zu genießen. Sie werden nicht von einem Team von Sprachexperten redaktionell betreut, und die Einträge sind entweder blind abgeschrieben oder stammen von anonymen Einsendern. Die Fehlerquote ist daher höher als bei gedruckten Wörterbüchern. leo.org und dict.cc sind außerdem als Einwort-Listen aufgebaut, wo nicht erkennbar ist, welche Wörter gleichbedeutend (synonym) sind und welche nicht. Das ist z.B. bei beolingus.de anders, das eine traditionelle Wörterbuchstruktur mit Haupt- und Untereinträgen aufweist.           linguee.de ist (entgegen den eigenen Werbeangaben) kein selbständiges Wörterbuch, sondern eine Suchmaschine für Übersetzungen aus fremden Quellen. Als Suchergebnisse werden dort laienhafte Übersetzungsversuche von selbstgebastelten Homepages genauso angezeigt wie gute Übersetzungen von Profis. Einträge aus dubiosen Online-Glossaren werden per Häkchen als überprüft gekennzeichnet, nur weil sie von einer Seite stammen, die sich "Wörterbuch" nennt. Damit wird eine Qualitätssicherung vorgetäuscht, die nicht existiert. Der gravierendste Mangel besteht aber darin, dass linguee nicht kennzeichnet, welche Textspalte die Ausgangssprache zeigt und welche die Übersetzung. Um hier die Spreu vom Weizen trennen zu können, muss man die Sprache schon gut beherrschen.
  • Ecosia
    von REDAKTION am 26.11.2013 um 09:31
    Das Thema Ecosia ist zwiespältig. Wie sinnvoll die Nutzung von Ecosia wirklich ist, lässt sich nicht so einfach beantworten. Die Server von Ecosia werden zwar mit Ökostrom betrieben, die Suche selbst läuft aber in erster Linie über Yahoo! und Bing. Spenden werden außerdem nur dann generiert, wenn man einen Werbelink anklickt bzw. über Ecosia zu einem Produkt gelangt und dieses kauft. Einerseits ist Ecosia also eine konventionelle Suchmaschine, deren Nutzung an sich nichts zum Umweltschutz beiträgt. Auf der anderen Seite fließen 80 Prozent der erwähnten Werbeeinnahmen an das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützte "Plant a Billion Trees"-Projekt (www.plantabillion.org), das von der international tätigen Organisation „The Nature Conservancy“ betrieben wird. Auf deren Homepage ist Ecosia als Partner genannt, der mindestens 150.000 US-Dollar pro Jahr überweist (www.nature.org/about-us/working-with-companies/companies-we-work-with/ecosia.xml. Man kann also davon ausgehen, dass diese Spenden tatsächlich dem Projekt zugute kommen. Kurz gesagt: Durch die reine Nutzung von Ecosia als Suchmaschine für Informationen hilft man dem Regenwald nicht. Verwendet man sie auch für die Produktsuche, dann kann man indirekt einen sinnvollen, wenn auch sehr kleinen Beitrag zur Aufforstung leisten. Dieser ist aber keinesfalls ein Ersatz für private Spenden einerseits und bewusstes Konsumverhalten andererseits. Ihr KONSUMENT-Team
  • Suchmaschinen
    von Max9i am 25.11.2013 um 14:12
    Meine Frage: Ist es nachvollziehbar, dass Suchen mit der Suchmaschine Ecosia (http://www.ecosia.org/) wirklich den Baumbestand positiv verändern kann? Mit freundlichen Grüßen Ing. Heinrich Müller
Bild: VKI