Datenroaming verhindern

Datenabfragen im Hintergrund

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KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 27.06.2014, aktualisiert: 30.06.2014

Inhalt

"Ich habe mein neues Smartphone in den Urlaub ins Ausland mitgenommen. Danach schienen auf meiner Mobilfunkrechnung 50 Euro für Datenroaming auf, obwohl ich lediglich ein paar SMS geschrieben hatte. Offenbar fanden im Hintergrund diverse Datenabfragen statt. Wie kann ich diese in Zukunft unterbinden?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Gernot Schönfeldinger.

 VKI-Experte Gernot Schönfeldinger
Mag. Gernot
Schönfeldinger

Smartphones und die darauf installierten Apps führen in regelmäßigen Abständen Datenabfragen durch, etwa um das aktuelle Wetter, die neuesten Schlagzeilen, Updates oder E-Mails abzurufen.

Abhängig von den Geräte(vor)einstellungen bzw. den bei der App-Installation getätigten Festlegungen geschieht dies häufig unbemerkt im Hintergrund.

Datenroaming deaktivieren

Diese Einstellungen müssen Sie gar nicht alle selbst vorgenommen haben, sondern sie hängen auch vom Provider bzw. vom Gerätehersteller ab. Vor einer Auslandsreise sollten Sie sich daher vergewissern, dass in den Einstellungen für das mobile Netzwerk sowohl das Datenroaming als auch mobile Datenverbindungen deaktiviert sind.

Doppelt abgesichert

So sind Sie doppelt abgesichert, dass Ihr Smartphone in einem fremden Netz keinen Zugriff aufs Internet hat. Dieser ist dann nur bei Nutzung einer WLAN-Verbindung (z.B. im Hotel) möglich. - Im Folgenden zwei Screenshots. Sie zeigen an zwei Beispielen, wo Sie diese Dienste ausschalten können.

So deaktiviert man Datenroaming am Handy (Screenshot VKI) 


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

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Kommentare

  • Auslandspaket gekauft - dennoch Roaminggebühren berechnet
    von NETclub50plus am 07.07.2014 um 15:27
    Für einen Weihnachtsurlaub in Venedig hatte ich mir bei "3" ein günstiges Urlaubspaket gekauft (1 GB Datenverkehr um 5 Euro). Super, da kommt echte Freude auf, ich habe den richtigen Provider gewählt! Die Freude legte sich aber schon am zweiten Urlaubstag: Die 60-Euro-Roaminglimit-Meldung trudelte ein, Wie kann das sein? Soweit ich das rekonstruieren kann: Das Handy hat sich einfach in einem anderen italienischen Netz eingewählt. Das kann man insofern kaum selbst prüfen, da es dort mehrere Netze gibt, welche die "3" in der Dienstbezeichnung tragen (kommt wohl von 3G, der Bezeichnung für Mobilnetze der 3. Generation). Wie sollte ich da "mein" "3" erkennen? Und: Wie geht man denn in einem solchen Fall wirklich vor? Roaming zulassen (schließlich befindet man sich ja im Ausland) oder doch nicht (wie komme ich dann aber an mein bezahltes Roaming-Paket)? Entsprechende Hinweise auf die richtige Vorgangsweise gab es auf der "3"-Produktseite zum Buchungszeitpunkt nicht möglicherweise wurde das nach meinem Rechnungseinspruch aber mittlerweile nachgeholt. Dieser blieb jedoch ohne Erfolg. Ich musst zusätzlich zu meinem Urlaubspaket die aufgelaufenen Roamingkosten (rund 60 Euro für einige wenige MB!) bezahlen. Nix war s mit dem "richtigen Provider".
Bild: VKI