Datenschutz: Google

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KONSUMENT 1/2015 veröffentlicht: 23.12.2014, aktualisiert: 02.03.2015

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Das Google-Universum ist weitreichender als viele Nutzer wissen. Für die zahlreichen kostenlosen Services bezahlen wir mit unseren Daten.

Ebenfalls in unserer Datenschutz-Serie erschienen:


Wohl kaum ein Mensch kommt nicht mit diesem Unternehmen in Berührung: Google ist nicht nur die mit Abstand meistverwendete Suchmaschine, die Firma hat sich in den letzten Jahren zum größten Teilnehmer im globalen Webbusiness entwickelt. Dem Unternehmen gehört eine große Zahl an Internetdiensten, und dadurch zählt es zu den mächtigsten und einflussreichsten Konzernen der Welt.

Google: mehr als eine Suchmaschine

In den Augen der meisten Menschen steht Google immer noch für seine Suchmaschine. In Österreich nutzen über 95 Prozent der Internetuser diesen Suchdienst. Wie viele Suchanfragen hierzulande aufgegeben werden, das wollte Google Österreich auf Anfrage von KONSUMENT nicht preisgeben. Fest steht aber, dass Google maßgeblich mitbestimmt, was wir finden, wenn wir im Netz nach Informationen suchen.

Darüber hinaus ist das Unternehmen Eigentümer von Android, dem Betriebssystem für Smartphones und Tablet-PCs. Auch hier ist die Stellung marktbeherrschend: 85 Prozent aller verkauften Smartphones werden mittlerweile mit Android ausgeliefert. Außerdem ist Google im Besitz des weltweit meistgenutzten E-Mail-Dienstes Gmail, des ebenso weltweit meistgenutzten Internetbrowsers Chrome und der Videoplattform YouTube.

Kurzum: Google Inc. dominiert den Markt für

  • Suchmaschinen,
  • mobile Betriebssysteme,
  • Browser,
  • E-Mail-Dienste und
  • Online-Videos

– und kauft Jahr für Jahr wichtige Mitbewerber auf und bringt neue Dienste auf den Markt.

Schöne neue Servicewelt

Für den Internetnutzer bieten die Services des Unternehmens eine Reihe von Vorteilen. Noch nie stand nach Informationen suchenden Menschen eine größere Fülle an Daten auf derart unkompliziertem Wege zur Verfügung. Der User kann sich heute auf interaktiven Landkarten orientieren und zu einem Ziel leiten lassen (Google Maps) oder Bilder mit anderen in virtuellen Alben teilen (Picasa).

YouTube bietet eine riesige Plattform an Gratisvideos und -musik und Android macht es möglich, auf dem Telefon dieselben Services zu nutzen wie auf dem PC. Andererseits bringt eine derart große, in einem Konzern geballte Machtfülle unerwünschte Begleiterscheinungen mit sich. So beschleicht viele Nutzer zu Recht ein unangenehmes Gefühl, wenn sie daran denken, was das Unternehmen eigentlich alles über sie weiß.

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Kommentare

  • Alternative Suchmaschinen
    von REDAKTION am 19.01.2015 um 07:47
  • Doku im TV: Die geheime Macht von Google
    von eiger am 17.01.2015 um 11:11
    http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Die-geheime-Macht-v/Das-Erste/Video?documentId=25070276 Länge: 43 Min., von 2014 Danach steigt man(n/frau) freiwillig auf Startpage.com oder duckduckgo etc. um.
  • Alternative Suchmaschine(n)
    von GeHuNi am 16.01.2015 um 20:15
    Auf Seite 4 unter "Wie kann ich mich schützen?" fehlt meines Erachtens noch die alternative Websuche. Man kann hier auf andere Suchmaschinen ausweichen, aber ob Bing, Yahoo & Co. weniger mit den Userdaten "anstellt" als Google oder nicht, das möchte ich ehrlich gesagt gar nicht wissen. Ich gehe einen anderen Weg und verwende StartPage (https://startpage.com/deu/protect-privacy.html?) und lasse diese Suchmaschine bei Google suchen. Früher habe ich sogenannte Meta-Suchmaschinen - wie z.B. "metager" verwendet.
  • Wie kann ich mich schützen?
    von eiger am 12.01.2015 um 13:23
    Wenn man freiwillig diese Dienste runterlädt, dann mag der Artikel trefflich sein. Viele kaufen aber PCs, Notebooks etc. wo all diese Programme bereits vorinstalliert sind - da wird es schon schwieriger ich behelfe mir dann damit, alle dies Datenkraken-Dienste unwiederruflich zu entfernen - eine Sysiphusarbeit und nicht für jedermann/frau geeignet, und schon gar nicht ohne spziellem Wissen (weil auch Eingriffe in die Registry vonnöten sind). Bei Handys, Smartphones verhält es sich ähnlich.
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