Digitale Camcorder

Scheibchen-weise

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Konsument 12/2006 veröffentlicht: 08.11.2006

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  • Bandgeräte sind Standard und preiswert
  • DVD-Geräte kommen und nerven
  • "High Definition" noch ziemlich lau

Trotz der Antiquiertheit von Magnetbändern haben … Mini-DV-Camcorder im Test die Nase vorn“ – so begann der Text unserer bislang letzten Nachschau zu diesem Thema im November 2005. Erstaunlich: Ein Jahr später zeigte sich, dass zwei Drittel der „guten“ Geräte nach wie vor mit Bandtechnologie arbeiten, obwohl die Konkurrenz von Speicherkarten-, Festplatten- und vor allem DVD-basierten Camcordern heftig zugenommen hat; schon jedes zweite Gerät arbeitet mit einer dieser Techniken für die Aufzeichnung, was einer Verdoppelung des Anteils seit dem vergangenen Jahr entspricht.

Neu am Markt

Kaum noch zu finden sind Digital-8-Camcorder, hinzugekommen sind aber Kameras, die neben dem gängigen PAL-Format (720 x 576 Bildpunkte) auch das hochauflösende HDV (High Definition Video) mit bis zu 1920 x 1080 Bildpunkten beherrschen sollen. Jedoch kam die Sanyo Xacti VPC-HD1EX selbst im hochauflösenden Modus kaum an die Ergebnisse „herkömmlicher“ PAL-Geräte heran, die HDR-HC3E von Sony lieferte zwar im HDTV-Modus ein deutlich besseres Bild als im PAL-Aufnahmemodus, es scheint aber fraglich, ob das den hohen Preis von rund 1300 Euro rechtfertigt, sofern man sein Wiedergabe-Equipment nicht wirklich schon auf HDTV umgestellt hat (TV-Gerät, Beamer). Andernfalls ist Abwarten angesagt, zumal auch die Anforderungen an den PC bei der Nachbearbeitung von HDTV-Aufnahmen erheblich sind.

Große Preisunterschiede

Apropos Preis: Der liegt, sieht man vom Ausreißer Sony einmal ab, bei den „guten“ Geräten zwischen rund 500 und etwa 1100 Euro – was eine nicht gerade unerhebliche Differenz ist. Vor allem, wenn man die knappen Ergebnisse betrachtet.

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