Drucker für den PC: Tintenstrahl & Laser

Tintenfass ohne Boden

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 23.08.2007

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Fotodruck gut, aber teuer - Tintenausdruck erstmals billiger als Laser - Tintendrucker bessere Wahl für Heimanwender

30 Drucker getestet: Tintenstrahl & Laser

Wieder einmal geht ein Sommerurlaub zu Ende, die Memory Card der neuen Digicam ist vollgestopft mit den zukünftigen Lieblingsbildern. Wurden der Familie die Fotos in einer ersten Diashow präsentiert, geht es an die Auswahl der besten Schnappschüsse, die auf Papier verewigt werden sollen. Der feste Begleiter eines jeden Home Office, der Tintenstrahldrucker, kommt dem Hobbyfotografen jetzt gerade recht. Die Vorteile dieser Technik liegen auf der Hand: günstig in der Anschaffung, gute Fotoqualität bei den Ausdrucken, gepaart mit praktischen Features wie das Bedrucken von CDs oder T-Shirts.

Das Problem findet sich aber wie so oft im Detail. Erstens ist auch der Tintenstrahldrucker nicht für jedermann die beste Wahl und zweitens holen sich die Hersteller das Geld bei den Patronen wieder zurück. Wir haben 22 Farb-Tintenstrahl- und 8 Farb-Laserdrucker auf Druckqualität, Geschwindigkeit und Kosten getestet.

Die Philosophien der Hersteller

Tintenstrahldrucker sind billig. Das ist ein Trend, der schon einige Zeit anhält und sich so schnell auch nicht ändern wird. Der billigste Drucker in unserem Test, der Lexmark Z640, kostet gerade einmal 28 Euro. Hier liegt es auf der Hand, dass der Hersteller seine Kosten über einen anderen Weg wieder hereinholt – die Patronen. Aber teurere Produkte müssen aufgrund des Anschaffungspreises nicht unbedingt billige Patronen verwenden. Alle großen Hersteller haben in puncto Druck eine eigene Philosophie. Man unterscheidet grundsätzlich drei Arten:

 

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Kommentare

  • Drucker abschalten
    von comps am 29.12.2010 um 13:54
    Sie schreiben: Stand-by. Viele Drucker lassen sich nicht mehr vollständig ausschalten. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet das, der Drucker verbraucht rund 95% der Zeit Energie, ohne Nutzen zu bringen. Eine Steckerleiste mit Netzschalter (und Überspannungsschutz) ist hier von Vorteil. Da haben Sie aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht! In Internetforen habe gelesen, dass jedesmal wenn man den Drucker abschaltet, er beim Einschalten einen Reinigungszyklus durchmacht, wo extrem viel Tinte verschleudert wird! Ich habe bei einem Hersteller (Brother) angerufen, ob das stimmt. Die Dame am Hotlinetelefon hat tatsächlich zugegeben, das dies stimmt und mir geraten, den Drucker ununterbrochen am Strom zu belassen. Schade, dass dies bei Ihren Tests nicht berücksichtigt wird, dass bei mehrmaligem ab- und einschalten der Tintenverbrauch (das wichtigste Kriterium, meiner Meinung) extrem erhöht wird. Dieser Trick mit der Druckerkopfreinigung wird immer ärger und bei fast allen Modellen kommt das jetzt vor. Kann man da wirklich nichts dagegen unternehmen? Vielleicht kann jemand die Drucker umprogrammieren, oder so sonst etwas?
Bild: VKI