Drucker: Tintenstrahl und Laser

Teure Tinten-Tricks

Seite 1 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 7/2006 veröffentlicht: 21.06.2006

Inhalt

  • Preise erneut um fast ein Drittel zurückgegangen
  • Tintenkosten bleiben der entscheidende Preisfaktor
  • Qualität für den Hausgebrauch überwiegend "gut"

Preise um fast ein Drittel gefallen

Wir warten. Und zwar auf den Tag, an dem man beim Kauf eines 10er-Packs CD-Rohlinge einen Tintenstrahldrucker gratis dazubekommt. Weit dürfte er nicht mehr entfernt sein, falls die Entwicklung anhält: Seit unserem letzten Test im August vergangenen Jahres sind die Preise nämlich erneut um fast ein Drittel gefallen. Die Bandbreite reicht von wenig mehr als 30 Euro bis 200 Euro. Und der Preis hat nur eingeschränkt bis gar nichts mit der Qualität zu tun.

Vorerst sollte grundsätzlich geklärt werden, welcher Gerätetyp der richtige ist; vielleicht wäre ein Multifunktionsgerät oder ein Laserdrucker für Sie besser geeignet.

27 Drucker getestet

Von Letzterem liefen – neben den 25 Farb-Tintenstrahlgeräten – zwei Schwarz-Weiß-Drucker zwecks vergleichender Orientierung im Test mit. Beide schnitten mit „gut“ ab, zeigten aber einen erheblichen Preisunterschied in Anschaffung und Betrieb. Als geeignet gelten Laserdrucker generell für Anwender mit erhöhtem Druckaufkommen, da sie in der Anschaffung tendenziell teurer als Tintenstrahler, bei den Druckkosten (und hohem monatlichen Aufkommen) jedoch billiger sind.

Es gibt aber auch Ausnahmen, den Samsung ML-1610 bekommen Sie nämlich schon um 78 Euro. Mit einem angenommenen Druckkostenbudget von 300 Euro (Anschaffungskosten plus Verbrauchsmaterialien) spuckt er die erstaunliche Anzahl von rund 9000 Briefen aus. Kein Tintenstrahler kommt hier mit.

Multifunktionsgeräte

Wer auf Farbdrucke nicht verzichten mag, für den kommen neben den reinen Tintenstrahldruckern auch Multifunktionsgeräte infrage, wie wir sie in der März-Ausgabe des „Konsument“ getestet haben (siehe dazu: Weitere Artikel - "Multifunktionsgeräte 3/2006"). Multis bieten neben den vollen Druckerfähigkeiten zusätzlich ein Einlesegerät für Papierfotos und Dokumente (Scanner), das in den meisten Fällen darüber hinaus auch ohne eingeschalteten PC als Kopiergerät benutzt werden kann. Die Preise dafür liegen häufig nur unerheblich über jenen der Nur-Tintenstrahldrucker.

Kein Gerät kann alles gleich gut

Wenn es Ihnen auf die genannten Zusatzfeatures nicht ankommt, empfiehlt sich einer der Tintenstrahler aus diesem Test. Sie sollten auch wissen, welche Art von Dokumenten Sie am häufigsten ausdrucken: Briefe? Geschäftsgrafiken? Fotos? Denn kein Gerät kann alles gleich gut, auch beim „Preis pro Seite“ hat jedes unterschiedliche Stärken und Schwächen.

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen
Weiterlesen
Bild: VKI