E-Book-Reader

System-Frage

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KONSUMENT 5/2014 veröffentlicht: 24.04.2014

Inhalt

Verbesserter Kontrast, Hintergrundbeleuchtung und Farbdarstellung – auch bei den E-Book-Readern schreitet die Entwicklung voran. Im Vordergrund steht aber immer noch die System-Frage.

In diesem Test finden Sie:

  • Kindle - Paperwhite 3G/WiFi
  • Sony - PRS-T3
  • Kobo - Aura/Aura HD
  • IBS - PocketBook Touch Lux
  • Trekstore - Pyrus 2 LED
  • Tolino - Shine 2013
  • PocketBook - Color Lux

Getestet wurden: Zugang zum Shop, Auswahl an Büchern (Datenvolumen), Synchronisation mit anderen Geräten, Auflösung, Bedienung (Navigation, Umblättern), Akkulaufzeit, Hintergrundbeleuchtung, Gewicht, PDF-Skalierung, WLAN-Einstellungen, WiFi, Anpassung des Schriftbildes, Notizen, Sprachwahl ...

Hier unser Testbericht:

Sie sind nur wenige Millimeter dünn und doch Millionen Seiten stark, sie wiegen nur wenige Gramm und bieten Platz für kom­plette Bibliotheken: E-Book-Reader (kurz: ­E-Reader) haben sich ihre ganz eigene Nische geschaffen, die es mit der neuen Generation von Geräten gegen Tablets und Smartphones zu verteidigen gilt.

Erste Darstellung in Farbe

Wie so oft sind bei den E-Book-Readern echte ­Revolutionen zwar ausgeblieben, doch im Detail findet man im Test die eine oder andere Verbesserung bzw. Innovation. So versprechen die aktuellen E-Book-Reader verbesserten Kontrast sowie eine gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung; und zum ersten Mal gibt es ein Modell, das eine Darstellung in Farbe ermöglicht.

An der Spitze ist die Luft dünn

Amazon wird mit seinen Kindle-Readern bzw. -Tablets und dem umfassenden Kindle-Shop oft als der Top-Anbieter für E-Books genannt. Der unbestrittene Spitzenreiter ist Amazon aber nicht – Sony und die Tolino-Gruppe werben mit überzeugenden Geräten um die Gunst der Kunden, und auch Kobo und Trekstor wollen ein Stück vom Kuchen.

Kindle Paperwhite 3G: guter Reader mit Nachteilen

Der Test zeigt: Der neue Kindle Paperwhite 3G ist ein guter Reader, hat aber wie alle ­übrigen Modelle auch seine Nachteile. Neu­kunden sollten zunächst abwägen, auf welche Aspekte sie besonderen Wert legen, und sich danach für einen Anbieter und ein Gerät entscheiden. Besondere Beachtung kommt dabei dem Shop – also der Einkaufsmöglichkeit für E-Books – und der dahinterstehenden Infrastruktur zu.

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
23 Stimmen

Kommentare

  • Schon der 2 Tolino kaputt
    von Monkieee am 10.09.2015 um 10:18
    Obwohl der Tolino an und für sich ein sehr gutes Gerät ist, hat er einen Schwachpunkt: Stürzen oder aus der Hand fliegen darf er nicht. Dann ist er sowas von kaputt!. Bisher 2 Stück davon besessen. Beide sind vom "Nachtkastl" geflogen (ca. 40 cm)und schon kaputt. Lässt sich nicht abschalten. Reset nutzt auch nichts. - Schade!
  • Wörterbuchfunktion
    von stadlerk am 22.05.2014 um 19:04
    Leider geht der Test nicht auf die Wörtebuchfunktion ein, die zumindest Kindle Geräte besitzen, aber andere Geräte eventuell auch aufweisen: Sprachenlernende können zum Beispiel ein Deutsch-Englisch Wörterbuch auf ihren Kindle laden. Wenn man nun ein englisches Buch liest und auf ein unbekanntes Wort stösst, reicht es dieses zu markieren und Kindle sucht das Wort im Wörterbuch und zeigt dem Leser die Übersetzung. Ungemein praktisch für die Sprachvertiefung. Weiters erlaubt der neueste Kindle-Update diese Wörter sofort in einem "Vokabelheft" abzulegen, um später diese neuen Vokabel nochmals zu trainieren. Schliesslich kann man auch das Wörterbuch selbst öffnen, und sehr leicht Vokabel nachschlagen. Nicht genug damit: auch der Duden kann hochgeladen werden. Liest man nun ein deutsches Buch, kann man mit der gleichen Markierungsfunktion ein Wort sehr rasch im Duden nachschlagen. Ich denke, dass das eine sehr wertvolle Information für ihre Leser gewesen wäre, vor allem wie sehr auch die anderen e-readers diese Funktion ebenfalls beherrschen.
  • schlechte Vergleichbarkeit und Auswahl der Testkandidaten, oberflächliche Beurteilung,
    von furlan am 02.05.2014 um 23:46
    ich finde die Auswahl der Testgeräte ist nicht gut. Der Kindle Paperwhite sollte z.b. mit dem Kobo Glo und dem Pocketbook touch lux 2 verglichen werden. Was mir auch abgeht ist bei jedem Gerät die Bewertung wie das Gerät mit PDF s umgehen kann. Ich habe bisher nur ein Gerät gefunden, das PDF Reflow ordentlich beherrscht und das ist der Pocketbook Touch Lux. Ich selber besitze einen Kobo Glo und einen Kindle ohne Hintergrundbeleuchtung, mein Sohn hat einen Kindle Paperwhite, ich habe inzwischen auch schon einen Pocketbook Touch Lux und einen Pocketbook Touch Lux 2 getestet. Der Pocketbook Touch Lux verfügt auch über eine Soundfunktion, man kann also Hörbücher oder MP3 abhören damit. Auch das ist eine Information die in den Bericht gehört hätte meiner Meinung nach. Was mich auch interessieren würde ist eine Anleitung wie man mit Calibre PDF s in Epub umwandeln kann. Wenn das wirklich gut funktioniert könnte man das Manko fast aller Reader komensieren, zwar mit Aufwand, aber immerhin wäre es möglich.
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