E-Mail-Schutz

Spamfilter

Seite 1 von 1

KONSUMENT 7/2014 veröffentlicht: 26.06.2014

Inhalt

KONSUMENT-Computertipps: Wir zeigen, wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. - Diesmal: Fast jeder Computernutzer ist mit Spam- oder Phishing-Mails konfrontiert. Man kann sie zwar nicht abstellen, aber zumindest einschränken.

Internetprovider filtern unerwünschte E-Mails vor

Die Mailserver der Internetprovider sind mit Spam-Filtern ausgerüstet, d.h. E-Mails werden anhand vordefinierter Kriterien automatisch gescannt und landen im Verdachtsfall im Junk- oder Spam-Ordner. Oft befindet sich dieser ausschließlich online, sodass man nur bei Einstieg ins Webmail (über den Browser) Einsicht nehmen kann – was man auch tun sollte, weil es vorkommt, dass E-Mails fälschlicherweise dort landen.

E-Mail-Programme sind lernfähig was Spam-Mitteilungen betrifft

Die E-Mail-Programme (z.B. Outlook, Windows Live Mail, Apple Mail) haben gleichfalls eine Filterfunktion, die sogar lernfähig ist. Wenn Sie eine E-Mail als Spam markieren oder in den Spam-Ordner verschieben, dann ist das Programm zunehmend in der Lage, gleichartige Mails zu erkennen. Umgekehrt lässt es irrtümlich als Spam klassifizierte Mails in Zukunft unberücksichtigt, wenn Sie ihm zuvor mitgeteilt haben, dass der Absender vertrauenswürdig ist.

  • Outlook: Rechtsklick auf die entsprechende E-Mail, Klick auf „Junk-E-Mail“ und „Absender sperren“.
  • Windows Live Mail: gleiche Vorgangsweise, nur Klick auf „Domäne des Absenders der Liste blockierter Absender hinzufügen“. Bei Rechtsklick auf eine beliebige E-Mail gelangen Sie in Outlook unter „Junk-E-Mail“ zu den „Junk-E-Mail-Optionen“, bei Windows Live Mail unter „Datei/Optionen/Sicherheitsoptionen“.
  • Bei Apple können Sie eine Mail durch Rechtsklick und entsprechende Auswahl in den „Werbung“- Ordner verschieben. Unter „Mail/Einstellungen/Accounts/Postfach-Verhalten“ legen Sie fest, was mit als Werbung klassifizierten Mails geschehen soll bzw. finden Sie neben „Accounts“ die allgemeinen Optionen für Werbung. Möchten Sie einen bestimmten Absender sperren, müssen Sie in den Einstellungen eine „Regel“ erstellen, z.B. „Von“ – „endet mit“ – „xyz.com“.

Kein Spam-Filter ist 100 % zuverlässig

Allerdings verwenden die Absender von Spam wechselnde Mailadressen oder gezielt solche, die Adressen von bekannten Unternehmen zum Verwechseln ähnlich sind. Deshalb arbeitet kein Spamfilter zu 100 Prozent zuverlässig.


Lesen Sie alle Computertipps auf konsument.at

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
4 Stimmen
Bild: VKI