Farbdrucker: Tinte und Laser

Auch Laser treiben's bunt

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Konsument 8/2005 veröffentlicht: 18.07.2005

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  • Laserdrucker werden immer besser und billiger
  • Die Tintentechnologie ist bald ausgereizt
  • Entscheidend sind die Betriebskosten

Leistungsfähiger und billiger

Immer bessere Qualität bei fallenden Preisen – auf dem Farbdruckermarkt gibt es eine rasante Entwicklung. Bei den Tintenstrahldruckern ist der Vierfarben-Standard bereits überholt, Laserdrucker werden immer billiger, gleichzeitig wird der Qualitätsunterschied zur Tintenstrahl-Technologie immer geringer. Der ideale Drucker – billig in Anschaffung und Betrieb, der binnen Sekunden gestochen scharfe Farbbilder liefert – ist keine Utopie mehr.

Laserdrucker weiter auf dem Vormarsch

Vor allem der Aufholprozess der Laserdrucker ist beeindruckend. Seit unserem letzten Test von Farblasergeräten („Konsument“ 7/2003) haben sich die Preise halbiert. Waren damals noch rund 1000 Euro und mehr zu berappen, so kostet der teuerste Laserdrucker beim diesjährigen Test nur mehr 480 Euro. Und sie werden immer besser; die besten Laserdrucker schaffen heute Fotos, die mit älteren Tintenstrahldruckern keinen Vergleich mehr zu scheuen brauchen. Der Qualitätsabstand hat sich auf rund fünf Jahre reduziert.

Immer noch Mängel

Immer noch wirkt ein Laser-Foto eher wie ein Plakat als wie ein Bild aus dem Fotolabor. Schattierung und Nuancen fehlen. Im Vergleich mit Tintenstrahl-Ausdrucken verschwimmen die Unterschiede jedoch zusehends. Vier von sieben Lasergeräten schafften eine „gute“ Fotoqualität, ebenso wie viele Geräte, die auf Tintentröpfchen setzen.

Vorteil Geschwindigkeit

Die großen Vorteile der Lasertechnologie sind die niedrigen Betriebskosten und die Schnelligkeit. Drucken mit dem Toner (ein Druckpulver) geht deutlich schneller und billiger als mit Tinte. Die Unterschiede sind technologisch bedingt. Beim Tintenstrahlverfahren werden Tintentröpfchen Zeile für Zeile aufs Papier gebracht. Beim Laserverfahren wird der Toner zunächst auf die Drucktrommel übertragen und dann in einem Vorgang auf das Papier gebrannt. Das geht in aller Regel wesentlich schneller – ein Fotoausdruck ist bei den Lasergeräten in rund 30 Sekunden erledigt, bei Tintenstrahlmodellen kann es quälend lange 20 Minuten dauern.

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