Fax-Kombigeräte

Endlich normal!

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Konsument 1/2000 veröffentlicht: 01.01.2000

Inhalt

  • Normalpapier verdrängt Thermopapier
  • Unterschiedliche Druckverfahren
  • Mit Komforttelefon spricht sich’s besser

Die Normalität hält Einzug. Lange Jahre boten Fax-Geräte für den Heimgebrauch dem berüchtigten Thermopapier ein allerletztes Refugium. Während sonst der Gebrauch von Normalpapier längst zur Selbstverständlichkeit geworden ist, ist beim Faxen Benutzerfreundlichkeit bis vor kurzem ein Fremdwort geblieben. Für Privatnutzer wurden fast ausschließlich Geräte mit Thermopapierrollen angeboten. Spürbare Nachteile: die unangenehme Beschichtung, das Papier rollt sich zusammen, die Schrift verblasst mit der Zeit und überdies gehört es zum Sondermüll. Ein Normalpapier-Fax war nur zu deutlich höheren Preisen erhältlich. Mittlerweile sind aber die Preise endlich auch in Österreich gehörig ins Rutschen gekommen. Fax-Kombigeräte sind Geräte, mit denen auch telefoniert werden kann. Dadurch erspart man sich den Telefonapparat (samt Verbindungskabel); ein wichtiger Aspekt angesichts der begrenzten Platzverhältnisse in vielen Haushalten. Und diese Fax-Kombis gibt es heute bereits ab 2500 Schilling – für Thermopapier. Aber auch Normalpapiergeräte sind nicht mehr wesentlich teurer. Das billigste im vorliegenden Test ist das Olivetti OFX 500 Linkfax zum Preis von 3500 Schilling. Es verfügt über einen PC-Anschluss und kann farbkopieren. Ein abgespecktes Modell (Olivetti OFX 500) gibt es sogar bereits um rund 3000 Schilling.

Nach oben ist der Preisrahmen offen. Denn es gibt die unterschiedlichsten Extras: für den Hausgebrauch recht sinnvoll ist die Kombination mit einem Anrufbeantworter (vier Testgeräte sind damit ausgestattet); weitere mögliche Zusatzfunktionen wären Schnurlostelefon, Farbkopierer, PC-Drucker oder Scanner.

Bild: VKI