Fernsehen am Computer

Die ZiB am Notebook

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Konsument 4/2009 veröffentlicht: 27.03.2009

Inhalt

  • Praktisch, aber manchmal etwas knifflig
  • Große Produktvielfalt
  • Handel in Beratung nicht immer sattelfest
  • Wie viel kostet es, häusliche Zwietracht zu vermeiden, sich eines harmonischen Fami­lienlebens zu erfreuen und die Nerven zu schonen? Antwort: ab 13,20 Euro. Denn zu diesem Preis erhält man bereits einen TV-Tuner in Form eines USB-Sticks. Den steckt man an den PC oder Laptop – und schon kann Papa am Bildschirm Zeit im Bild, Fußballmatch oder Formel-1-Ringelspiel schauen, während Mama sich am TV-Gerät nebenan die Lieblings-Soap, das Kochduell oder die Dancing Stars reinzieht.

    Verwirrende Vielfalt, mangelhafte Beratung

    Zumindest in der Theorie funktioniert das so einfach. In der Praxis – so zeigte unsere Recherche – ist dem hingegen nicht immer so. Eine verwirrende Produktvielfalt, oft mangelhafte bis falsche Beratung seitens­ der Händler und manchmal nur rudi­mentäre Bedienungsanleitungen lassen es angebracht erscheinen, sich vor dem Kauf zumindest drei grundlegende Fragen zu stellen:

    • Wie will oder kann ich das Fernsehsignal empfangen?
    • Welche Anschlussmöglichkeiten am Computer kommen für mich infrage?
    • Welche (Zusatz-)Funktionen sollen vorhanden sein?

    Welche Empfangsbereiche?

    Im ersten Schritt gilt es zu klären, auf welchem Weg Sie überhaupt ein TV-Signal empfangen können. Für alle derzeit technisch zur Verfügung stehenden Möglichkeiten – vom herkömmlichen analogen Empfang bis zur „fortgeschrittenen“ Satellitenschüssel – stehen geeignete Geräte zur Verfügung. Allerdings unterscheiden sich Produkte und Preise teilweise erheblich. Der Kasten „Was kann man empfangen“ (Inhaltsverzeichnis, links oben) gibt nähere Auskunft darüber.

    Welche Bauformen verkraftet Ihr Computer

    Dann ist es wichtig zu wissen, welche Bauformen Ihr PC oder Laptop überhaupt „verkraftet“ bzw. was Sie sich in Sachen Installation zutrauen. So wird man zum Beispiel als Besitzer eines Laptops wenig Freude an der soeben erstandenen TV-Karte haben – weil sich diese naturgemäß nicht in den Laptop einbauen lässt. Aber auch Anwender mit einem Desktop-PC dürfen hier nicht blindlings zum nächstbesten Produkt greifen, es könnte ihnen Ähnliches blühen. Der Kasten „Womit kann man Fernsehen “ (siehe Inhaltsverzeichnis links oben) informiert über die wichtigsten Eigenschaften der drei infrage kommenden Bauformen.

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    Bild: VKI