Fotodrucker mit PictBridge-Standard

Teures Hobby

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Konsument 7/2004 veröffentlicht: 16.06.2004, aktualisiert: 24.06.2004

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Zuletzt erschienen der Sony DPP-EX50.

Papierbilder sind immer noch gefragt

Auch im digitalen Zeitalter ist das Bedürfnis nach Papierbildern unverändert groß, dem versucht die Branche mit dem Angebot spezieller Fotodrucker nachzukommen: Keine Tintenstrahldrucker, deren Farben mit der Zeit verblassen, sondern Thermosublimationsdrucker mit einem speziellen (Thermo-) Druckverfahren, das die Farben mit einer Versiegelungsschicht versieht und damit – so hofft man – auch noch nach Jahren kräftig und lebendig aussehen lässt.

PictBridge-Standard

Man kann damit Bilder im Format 10x15 ohne Umweg über einen Rechner direkt von einer Digitalkamera oder einem digitalen Camcorder mit Bildfunktion ausdrucken lassen. Vor rund einem Jahr haben sich namhafte Hersteller (Canon, Fuji, Hewlett Packard, Olympus, Seiko/Epson, Sony) auf einen gemeinsamen Standard geeinigt: PictBridge.

Jeder mit jedem

So ist man nicht mehr mit einer Kamera an einen bestimmten Drucker gebunden, alle Geräte mit dem PictBridge-Logo sind kompatibel, einige schon auf dem Markt befindliche Kamera-Modelle können upgedatet werden. Zuletzt hat Sony einen PictBridge-Drucker vorgestellt (DPP-EX50, Preis 250 Euro), angekündigt wurde auch der CX-550 von Fuji. Canon bietet sogar ein Modell mit Akku an, das den Fotodruck an jedem Ort ermöglicht: CP-330 (Preis 259 Euro).

Selbst drucken ist teurer

Eines sollte man vor Anschaffung eines Fotodruckers allerdings bedenken: Wer sich seine digitalen Bilder im Fotoshop (oder per Internet) ausdrucken lässt, kommt billiger davon: Auch wenn die Preise (für Papier plus Farbpatronen) fallen sollten – ein aktuelles Canon-Angebot kommt auf 37 Cent pro 10x15-Bild – im Shop gibt’s Prints bereits ab 25 Cent das Stück. Und dazu muss man noch den Anschaffungspreis für den Fotodrucker berücksichtigen.

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