Fotos und Dias digitalisieren

Von der Schuhschachtel in den PC

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KONSUMENT 10/2012 veröffentlicht: 27.09.2012, aktualisiert: 28.11.2012

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Mit Scanner und Computer transferieren Sie Ihre schönen Erinnerungen ins digitale Zeitalter. Hier die wichtigsten Tipps.

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Der Schuhkarton ist der Klassiker unter den Foto-Archivierungssystemen. Das Digitalisieren der alten Foto- oder Dia-Bestände mittels PC und Scanner ändert zwar nichts daran, dass Sie sich ein Ordnungssystem überlegen müssen, um die Bilder auch wiederzufinden. Aber immerhin spart diese Aufbewahrungsform eine Menge Platz und eröffnet davor nicht vorhandene Möglichkeiten der Weiterverwendung und der Bearbeitung der Bilder.

Scannen: ausprobieren

Das wichtigste Werkzeug für das Digitalisieren von Fotos und Dias ist, neben dem Computer, der schon erwähnte Scanner. Die gängigste Ausführung sind Flachbettscanner. Hier legen Sie die Vorlage wie bei einem Kopiergerät mit der bedruckten Seite auf eine Glasplatte, und die Scannereinheit bewegt sich darunter entlang.

Machen Sie auf jeden Fall einige Probescans, denn wenn Sie ein wenig experimentieren, können Sie sich am besten den optimalen Einstellungen annähern. Grundsätzlich gilt: Die Scaneinstellungen sind abhängig vom Ausgangsmaterial und vom Verwendungszweck.

Lieber mehr dpi

Die Auflösung für die Fotoausarbeitung oder den Druck beträgt 300 dpi (dots per inch = Punkte pro Zoll). Für die reine Bildschirmdarstellung würden zwar auch weniger genügen, aber es wäre schade, die Qualität einfach zu verschenken. Möchten Sie später ein Bilddetail ausschneiden, dann sollten es besser 600 oder 1200 dpi sein. Soll der Scan größer werden als das Original, müssen Sie die dpi- Anzahl gleichfalls erhöhen.

Film- und Diascanner

Preiswerte Scanner genügen hinsichtlich ihrer Auflösung zwar für Papierbilder, stoßen aber bei Dias oder Negativstreifen an ihre Grenzen, denn es sind echte dpi erforderlich, keine „ interpolierten“, also künstlich errechneten. Spezielle Film- und Diascanner arbeiten mit einer Standardauflösung von 2400 oder 2800 dpi (manchmal sogar mit 4000 dpi, um das Maximum aus dem kleinen Negativ- oder Dia-Format herauszuholen).

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