Geldanlage

Abzocker unterwegs

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Konsument 6/2000 veröffentlicht: 01.06.2000

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Unseriöse Angebote haben Hochsaison – nicht nur im Internet.

Geldhaie fischen neuerdings bevorzugt in den virtuellen Tiefen des World Wide Web. Und treffen dort offenbar auf viele gutgläubige Anleger, die den Versprechungen dubioser Internet-Anbieter Glauben schenken und bereitwillig ihre Kreditkarte zücken.

Anonymität des Partners

Die Tricks sind altbekannt, die Spielregeln ziemlich einseitig. Ihr Partner bleibt weitgehend anonym und kann sich hinter einem professionellen Internet-Auftritt verstecken. Sie können nur mit hohem Aufwand – wenn überhaupt – feststellen, ob Ihr Vertragspartner tatsächlich existiert. Somit bleibt auch unklar, welcher Aufsicht der Anbieter unterliegt und welches Recht im Streitfall zwischen Anbieter und Kunde zur Anwendung kommt. DasFernabsatzgesetz, das Konsumenten bei Geschäften im Internet schützen soll, greift nicht (siehe Seite 47).

Unsicherheit für Laien

Da auch bekannte Finanzunternehmen auf das elektronische Geschäft via eBanking ausweichen, wird es für Laien schwieriger, zwischen seriösen und dubiosen Anbietern zu unterscheiden. Fast alle Spielarten der aktuellen Internet-Betrügereien lassen sich jedoch an bestimmten Schlagworten und Kennzeichen rasch erkennen.

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