Handys

Studieren geht über probieren

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Konsument 9/2006 veröffentlicht: 18.08.2006

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  • Multifunktionalität steht im Vordergrund.
  • Die Frage ist: Was braucht man und was kostet es?

 

Multimediales Multifunktionsgerät

Bei den Handys hält der Trend zur Multifunktionalität an. Eingebaute Digitalkameras sind fast Standard, wobei sich die Auflösung mancher Modelle jener von niedrigpreisigen Digicams annähert. Bei Schönwetter liefern sie sogar einigermaßen herzeigbare Ergebnisse. Integrierte MP3-Player sind gleichfalls gefragt. Hier kann ein „Flight Mode“ sinnvoll sein. Dies bedeutet, dass man die Handyfunktion gezielt deaktivieren, den Player, den Terminkalender oder die mitgelieferten Spiele hingegen wie gewohnt nutzen kann.

Mobiles Arbeiten - Smartphones

Der Terminkalender ist übrigens ein wichtiger Bestandteil der so genannten Smartphones. Sie haben im Zuge des Trends zum „Mobile Office“ an Marktbedeutung gewonnen. Damit die Übertragung von E-Mails, Textdateien, Fotos und Videos sowie das Surfen im Internet möglichst rasch ablaufen, werden ständig neue mobile Breitbandtechnologien entwickelt wie etwa EDGE oder HSCSD. Immer mehr Handys werden heute dafür vorbereitet.

Werden entsprechende Dienste angeboten?

Wie bei anderen Funktionen auch (man denke etwa an „Push to talk over Cellular – PoC“ zur Verwendung des Handys als Walkie-Talkie) ist freilich die Geräteausstattung die eine Seite und der Angebotsumfang die andere. Sprich: Die beste Handy-Ausstattung nützt nichts, wenn der Provider diesen Dienst nicht anbietet (oder der gewählte Tarif ihn nicht inkludiert).

Braucht man das wirklich?

Und wenn die Voraussetzungen gegeben sind, dann stellt sich immer noch die Frage nach dem tatsächlichen Bedarf und nach den Kosten für die Nutzung dieser speziellen Services. Um es kurz zu machen: Im Bereich der Mobiltelefonie gilt die sinngemäße Umkehrung einer alten Weisheit, denn hier geht studieren über probieren.

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Bild: VKI