Handys: Smartphone und Navi

Telefonieren Nebensache

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Konsument 2/2010 veröffentlicht: 19.01.2010

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Multimediataugliche Smartphones mit Touchscreen sind zunehmend gefragt. Ein großes Thema ist auch die Navigation. Vorsicht: Die Internet-Nutzung kann sich als Kostenfalle entpuppen.

Apples iPhone hat den Handymarkt nachhaltig verändert. Multimediataugliche Smartphones mit Touchscreen sind zunehmend gefragt, die Nutzung von E-Mail und Internet am Handy steigt rasant. Parallel dazu wurde im Laufe des vergangenen ­Jahres die Navigationsfunktion im Handybereich weiterentwickelt.

GPS-Ortung und Sprachausgabe sind nicht mehr den herkömmlichen „Navis“ vorbehalten, sondern ihnen ist in der Handynavigation eine noch nicht perfekte, aber schon durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz erwachsen. ­Musik, Fotos, Videos, Kontakt- und Terminverwaltung sind ohnehin längst übliche Anwendungen, und der Gag „Übrigens, ­telefonieren kann man damit auch“ ist mittlerweile abgenutzt.

Preis-Leistung hinterfragen

Noch älter, aber unverändert gültig ist allerdings folgende „Weisheit“: Der größere Brocken ist längerfristig gesehen nicht die Anschaffung des Handys, sondern es sind die monatlichen Kosten, die während der Vertragsdauer anfallen. Ein Handy für eine Handvoll Euro ist nicht wirklich geschenkt, wenn danach zwei bis drei Jahre lang 39 Euro oder mehr im Monat zu berappen sind. Kritisches Hinterfragen des Preis-Leis­tungs-Verhältnisses ist anzuraten, ebenso das Beobachten diverser Angebote, die es besonders vor dem Sommer und vor Weihnachten gibt.

Ein Tarif mit halber Grund­gebühr kann sich schon lohnen, und unabhängig davon winkt bei Online-Bestellungen meist ein Bonus in Form einer Gutschrift. Allerdings sollten Sie – egal ob Normal- oder Angebotstarif – das Kleingedruckte nicht übersehen. Manches scheinbare Schnäppchen wird dadurch wieder relativiert, z.B. weil die beworbene Preis­reduktion nur für einen bestimmten Zeitraum gilt oder weil etwa ein Datenpaket zusätzlich gekauft werden muss.

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Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Nokia N97/Schlamperei
    von REDAKTION am 03.03.2010 um 16:16

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

    Nokia N97: Neu auf den Markt kommende Mobiltelefone werden laufend (kontinuierlich) getestet, nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn Sie ein Modell im aktuellen Testdurchgang nicht finden, ist es vielleicht im Test davor getestet worden. Das Nokia N97 finden Sie im Test Handynavigation 8/2009.

    Prüfkriterien entfallen: Die Prüfkriterien "Internet und E-Mail" sowie "Synchronisation" werden nur auf Handys angewendet, mit denen man sinnvoll das Internet nutzen kann. Dafür wurden bestimmte Minimalanforderungen definiert: HTML-Browser, UMTS und/oder Wi-Fi, eine Farb- und Displayauflösung von mind. 320 x 240 Pixel, Größe des Displays  mind. 18cm², sowie ein E-Mail-Client. Würden Modelle, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, nach den genannten Kriterien getestet, könnten sie nur entsprechend schlecht bewertet werden, was sich auch auf das Endurteil auswirken würde

    Betriebssystem: Das neue Symbian S40 ist ein Nokia-eigenes Betriebssystem, daher der Ausdruck "individual".

    Interner Speicher: Ein interner Speicher wird nur dann angeführt, wenn er 64 MB übersteigt. Wir haben diese Einschränkung zur Klarstellung jetzt auch in der Tabelle vermerkt.

    Kopfhörerbuchse: Beide Modelle haben eine 3,5mm-Kopfhörerbuchse und keine solche mit 2,5 mm. Im Testteil der Tabelle wurden die Zeilen bedauerlicherweise vertauscht. Am Ergebnis ändert sich dadurch nichts.

    Ihr Konsument-Team

     

  • Nokia
    von helgre am 19.02.2010 um 09:11
    Wieso wurde in den Test nicht auch das N97 mit hinein genommen, ist doch wohl auch ein Multimediataugliches Smartphone?!?
  • Schlamperei ... oder? (Nok 6303, Nok E52)
    von pegr am 13.02.2010 um 19:09
    Warum "entfällt" die Prüfung der Synchronisation beim Nok 6303, wo doch ein eigenes Datenkabel im Lieferumfang enthalten ist? Warum steht "eigenes" Betriebssystem, wo es doch Symbian S40 ist? Zum "Empfang" von SMS mit dem Nok E52 kann ich bis dato nichts Negatives sagen. Warum die Anzeige von SMS am E52 schlecher sein soll als am 6303 ist mir nicht nachvollziehbar. Weder beim 6330 noch beim E52 ist - obwohl vorhanden - ein interner Speicher gelistet. Warum bei beiden Geräten die Qualität der Kopfhörerbuchse 2,5mm "sehr gut" ist, bei 3,5 "nicht zufriedenstellend", obwohl beide Geräte gar keine 2.5mm Buchse haben, befremdet sehr. Ich bin kein Anwalt von Nokia, habe aber beide Geräte in Verwendung, daher wundert mich oben genannte Details schon etwas. Als Grundlage für eine Kaufentscheidung stellt dieser Test - gegen bisherigen Erfahrungen - offenbar keine Grundlage dar.
  • AW: Sar Werte miteinbeziehen
    von REDAKTION am 01.02.2010 um 17:03
    Der SAR-Wert sagt wenig über die tatsächliche Strahlenbelastung aus. Ein niedriger SAR-Wert geht häufig mit einer niedrigen Sendeleistung einher. Was in schlecht versorgten Gebieten fatal ist: Gerade Geräte mit geringer Sendeleistung müssen dann ihre Leistung stärker hochfahren als solche mit besserer (effizienterer) Leistung, wodurch auch der SAR-Wert hinaufschnellt...
     
    Der Connect-Wert (siehe www.handywerte.de) ist da im Vergleich schon besser: Dieser Strahlungsfaktor verbindet Sendeleistung und SAR-Wert.
     
    Wir haben uns entschlossen, keinen dieser Werte anzugeben, und schon gar nicht in die Bewertung einfließen zu lassen. Grund: Die Orientierung an solchen Zahlen führt in die Irre. Nicht die Wahl des Mobiltelefons ist ausschlaggebend für die individuelle Strahlenbelastung, sondern das Nutzungsverhalten. Es ist daher besser, das Handy so wenig wie möglich zu benutzen, Freisprecheinrichtungen zu verwenden, es nicht direkt am Körper zu tragen,... oder eben: Bei schlechtem Empfang abzuschalten und jedenfalls keine Gespräche zu führen, weil gerade in unterversorgten Gebieten die Strahlenbelastung wesentlich höher ist als in der Stadt oder entlang wichtiger Verkehrsrouten.

     Ihr Konsument-Team
  • AW: Punkt Internet/E-Mail unklar
    von REDAKTION am 01.02.2010 um 16:58
    Für die Bewertung im Punkt "Internet und e-mail" gibt es Minimalanforderungen, die nach aktuellem Standard von einem internettauglichen Handy erwartet werden können. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, entfällt eine Beurteilung in diesem Punkt. Diese Kriterien sind:
     
    - HTML-Browser
    - UMTS und/oder Wifi
    - Farb- und Displayauflösung mind. 320 x 240 Pixel<
    - Displaygröße mind 18 cm²
    - e-mail Client.
     
    Ihr Konsument-Team
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