Inode: Telefon und -Internet

Wer sind die Bösen?

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Konsument 7/2007 veröffentlicht: 19.06.2007, aktualisiert: 03.07.2007

Inhalt

Inode bietet günstige Tarife an, doch nicht immer bekommt man, was man bestellt hat.

„Wir sind die Guten“

Keck wirbt die UPC-Tochter inode für ihre Produkte. Doch wer als Kunde einen gültigen Vertrag in der Tasche hat, weiß nicht, ob er bekommt, was ihm zugesichert wurde. Herr Müller landet auf der Suche nach einem möglichst günstigen Telefon- und Internetanschluss beim inode-Angebot web&phone mit xDSL High-Speed Internet und Telefonie für monatlich 29,90 Euro.

Er vergewissert sich im Internet, dass das Angebot bei seiner Adresse möglich ist, und begibt sich in den nächsten UPC-Shop. Nachdem dort versichert wird, dass der Anschluss in etwa zwei Wochen betriebsbereit sei, unterschreibt Herr Müller den Vertrag. Zwei Wochen lang hört er nichts, dann begibt er sich erneut in die UPC-Filiale. Dort erfährt er, dass man ihm keine Auskunft geben könne, er möge doch die im Vertrag angegebene Hotline anrufen.

Schuld sei die Telekom

Herr Müller lässt nicht locker, bis der UPC-Mitarbeiter selbst zum Hörer greift. Die Auskunft ist niederschmetternd: Zirka sechs Wochen müsse er sich noch gedulden. Doch Herr Müller lässt sich nicht abspeisen. Schließlich wird ihm zugesichert, dass in einer Woche alles laufe. Acht Tage lang passiert nichts, dann ruft der mittlerweile genervte Kunde direkt bei der Hotline an. Dort gibt man sich ahnungslos – er möge sich doch in einer Stunde nochmals melden. Dann heißt es: „Tut uns leid, "web&phone" ist bei ihrem Anschluss wegen Leitungsmangels leider nicht möglich.“ Die Schuld für die lange Wartezeit schiebt man der Telekom Austria in die Schuhe.

Und wieder einmal zeigt sich, dass ausgerechnet ein Telekommunikationsunternehmen mit Kunden ein Kommunikationsproblem hat …

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Bild: VKI