Internet: Gratis-Software

Sinnvoll

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Konsument 11/2008 veröffentlicht: 20.10.2008

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Mit Gratis-Software aus dem Internet können Sie Geld sparen, ohne allzu große Kompromisse eingehen zu müssen.

„Wo bekommt man heutzutage noch etwas geschenkt?“ Auf diese an sich rhetorisch gemeinte Frage gibt es tatsächlich eine konkrete Antwort: im Internet, in Form von Software- und Informationsangeboten. Gar nicht so wenige Privatpersonen und Institutionen stellen dort die Ergebnisse ihrer Tätigkeit zur allgemeinen Nutzung bereit – unverbindlich und ohne vordergrün­dige kommerzielle Absichten. Zwar ist nicht ­alles davon wirklich sinnvoll und brauchbar, aber wenn Sie gezielt auswählen, ­können Sie eine Menge Geld sparen.

Vom Virenschutz über den E-Mail-Versand, die Bildbearbeitung und das Brennen von CDs/DVDs bis hin zur Bürosoftware ­(Office-Pakete) reicht die Palette an kostenloser Freeware und preisgünstiger Shareware, also Programmen, die nichts oder nur einen Bruchteil dessen kosten, was die großen Anbieter für ihre Produkte verlangen. Auch abgespeckte „Light“-Versionen bekannter Programme oder ­Online-Software, die Sie – ohne zusätzlichen Download – über den Browser nutzen können, sind mögliche Optionen.

"Kostenlos“ ist relativ: Die Programme selbst sind gratis, beim Download können aber sogar erhebliche Kosten anfallen, wenn Sie damit ein in Ihren Internettarif inkludiertes monatliches Datentransfervolumen überschreiten. Solche Limits sind nicht zuletzt beim mobilen Breitband gang und gäbe. Kontrollieren Sie deshalb vor dem Download größerer Dateien Ihr aktuelles Transfervolumen.

Preis und Leistung

Ob Sie sich letztlich für ein kommerzielles Programm oder für eine kostenlose Alternative entscheiden, bleibt natürlich Ihnen überlassen und hängt von verschiedenen Faktoren ab: von den Kosten und der dafür gebotenen Leistung (wobei der Preis ­allein kein Qualitätskriterium ist und etliche Gra­tisprogramme kaum hinter der kommerziellen Konkurrenz zurückstehen), von Ihren persönlichen Ansprüchen und Bedürfnissen sowie von Ihrer Bereitschaft, ausgetretene Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren (sofern Sie bereits Com-putererfahrung haben). Denn die alter­native Software erfordert mitunter ein ­Umdenken und Umlernen.

Bedenken müssen Sie auch die Kompatibilität. Dies gilt zumindest für den Fall, dass Sie nicht isoliert zu Hause arbeiten, sondern häufig mit anderen Usern Dateien austauschen möchten bzw. Dateien bearbeiten müssen, die Sie aus dem Büro mitgenommen haben.

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Kommentare

  • OpenOffice
    von Gotti am 16.11.2010 um 22:55
    Leider is es nicht ganz so. Es ist alles irgendwie anders, die Menüpunkte sind aufeinmal nicht mehr da, wo sie sonst immer sind - halt - es ist ja nicht das MiniWeich-Büro. Es ist sicher für den normalen Heimanwender möglich, aber für Firmen nicht einfach. Man muss die Anwender neu einschulen, viele "Anwendungen" neu programmieren, Access-Datenbanken neu schreiben, weil "nur" SQL-Anweisungen verstanden werden...... Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnen kann..... Ob man sich in die Abhängigkeit des Herrn "Willhelm Tür" begeben will, muss jeder selber entscheiden...
Bild: VKI