Internet-Kriminalität

So schützen Sie sich

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KONSUMENT 6/2013 veröffentlicht: 29.05.2013

Inhalt

Die schöne weite Welt des Internets ist faszinierend und gefährlich zugleich. Einzeltäter und kriminelle Organisationen betreiben hier anonym und weltumspannend lukrative Geschäfte auf Kosten leichtgläubiger und unvorsichtiger Nutzer.

Kein Vorteil ohne Risiko

Cybercrime – also die Internetkriminalität – ist eine boomende Branche, gegen die Sicherheitstüren und Alarmanlagen machtlos sind, weil sie auf völlig anderen Wegen in unsere Privatsphäre eindringt. Sogar Sicherheitsexperten sind von der früher vertretenen Meinung, man könne ein Computersystem vollständig absichern, abgegangen. So wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Doch was kann man tun, um nicht bei nächster Gelegenheit in die Falle zu tappen?

Firewall, Virenscanner, regelmäßige Updates

Es gibt im Computerbereich sehr wohl so etwas wie Sicherheitstüren und Alarmanlagen, nämlich in Form von Firewall und Virenscanner in Kombination mit regelmäßigen Software-Updates. Darüber hinaus ist es ganz wichtig, aufmerksam zu sein und kritisch zu bleiben, selbst wenn ein Angebot noch so verlockend klingt.

Cybercrime: Betrugsversuche im Überblick

Damit Sie wissen, worauf Sie achten müssen und mit welchen oft unglaublichen Dingen Sie konfrontiert werden können, haben wir die gängigsten Spielarten von Cybercrime in einem PDF-Dokument zusammengestellt: Schutz vor Internet-Kriminalität. Es geht um die Themen: Spam und Scam, Phishing, Sicherheitslücken bei Smartphones, Tipps für den Online-Kauf (z.B. bestellt und nicht geliefert).

Manche dieser Betrugsmaschen sind älter als das Internet selbst, andere wiederum wurden erst durch die modernen Medien ermöglicht. Oft ist keine klare Abgrenzung möglich, denn die einzelnen Tricks kommen in unterschiedlichen Varianten daher. Ein paar allgemeine Tipps (mehr Infos finden Sie in unserem PDF):

10 Grundregeln gegen Internetbetrug

  • Wählen Sie Passwörter sorgfältig aus, wechseln Sie diese gelegentlich und geben Sie Passwörter nicht weiter!
  • Für Zahlungen im Internet nur sichere Verbindungen (https://...) verwenden, kein öffentliches WLAN benutzen.
  • Seien Sie grundsätzlich sparsam bei der Weitergabe von persönlichen Daten, besonders bei Kontodaten.
  • Alle Kontoauszüge regelmäßig kontrollieren!
  • "Sie haben gewonnen …" sollte Sie grundsätzlich skeptisch machen. Besonders, wenn Sie an keinem Gewinnspiel teilgenommen haben.
  • Keine Überweisungen an Unbekannte ohne Gegenleistung, etwa eine "Bearbeitungsgebühr", um einen "Gewinn" zu erhalten.
  • Mails von unbekannten Absendern am besten ignorieren und auch bei neugierig machendem Betreff löschen.
  • Zip-Dateien und Links in Mails von unbekannten Absendern nicht öffnen, sie können Viren und Trojaner enthalten.
  • Grobe Rechtschreib- und Grammatikfehler und abenteuerliche Geschichten in E-Mails sind ein Hinweis
    auf dubiose Geschäftsanbahnung.
  • Hausverstand walten lassen: "Zu schön, um wahr zu sein" – was unglaublich gut klingt, ist meist auch im Internet mit einem Haken verbunden.
Mehr Informationen zum Thema Internet-Betrug finden Sie in "Schutz vor Internet-Kriminalität" (PDF-Download)

 

 

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