Kinder und Internet

Surfen mit Filter

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Konsument 9/2008 veröffentlicht: 22.08.2008, aktualisiert: 28.08.2008

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Richtig eingestellt kann Filter­software Kinder vor Inhaltenschützen, die nicht für ihreAugen bestimmt sind. ­Hundertprozentig sollten Sie sich aber nicht darauf verlassen.

Schattenseiten des World Wide Web

Das Internet ist ein buntes Universum voll faszinierender Möglichkeiten und aus dem beruflichen wie privaten Alltag nicht mehr wegzudenken. Aber es ist genauso wenig ein Paradies wie die reale Welt, in der wir leben. Deshalb ist es für Eltern eine große Herausforderung, ihre Kinder vor den Schattenseiten zu schützen.

Anfangs ist es wohl noch möglich und auch erforderlich, hin und wieder eine Stunde lang gemeinsam zu surfen. Irgendwann ergibt sich freilich ein Zeitproblem – von allfälligen Konflikten aufgrund der permanenten elterlichen Überwachung einmal abgesehen.

Zeit und Inhalt kontrollieren

Kinder- und Jugendschutzfilter bieten hier Abhilfe. Dabei handelt es sich um Software, die bedenkliche Websites blockiert sowie fallweise auch den Zugang zum Internet zeitlich limitiert. Der genaue Funktionsumfang ist produktabhängig. Bis zu einem gewissen Ausmaß geschieht die Filterung automatisch, indem die Programme versuchen, Inhalte von Websites anhand bestimmter Kriterien (z.B. vordefinierte Begriffe oder Kategorien wie "Sex", "Drogen", "Waffen" oder "Gewalt") zu beurteilen.

Der Rest ist eine Frage individueller Eingaben durch die Eltern, indem Sie etwa bestimmte Webadressen in die Liste der „erlaubten“ oder der „verbotenen“ Sites eintragen („Whitelist“ bzw. „Blacklist“). Das ist notwendig, um das jeweilige Alter der Kinder berücksichtigen zu können bzw. um Seiten, auf denen es etwa um kindgerechte Aufklärung oder um seriöse Nachrichten geht, trotzdem zuzulassen.

Ins Betriebssystem integriert

Wenn Sie nun einen Kinderschutzfilter einsetzen möchten, brauchen Sie zumindest als Besitzer eines aktuellen Computermodells gar nicht erst in die Ferne zu schweifen. Sowohl Windows Vista als auch Mac OS X 10.5 („Leopard“) haben inkludierte Filterfunktionen, die in vielen Bereichen mit der Kaufsoftware konkurrieren können und durch einfache Bedienung punkten. Sie finden die Filter unter „Start/Systemsteuerung/Benutzerkonten und Jugendschutz“ (Vista) bzw. „Apfel/Systemeinstellungen/Kindersicherung“ (Leopard).

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