Mobiler Internetzugang: horrende Kosten

Mobil verschuldet

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Konsument 5/2009 veröffentlicht: 16.07.2009

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Vorsicht Falle: Wer beim mobilen Internetzugang das vereinbarte Datenvolumen überschreitet, wird mit horrenden Kosten bestraft.

Keine Leitung installieren, sondern sofort ins Internet einsteigen: Mobiles Breitband- Internet ist sehr beliebt.

Rechnung über 1.128 Euro

So einen Anschluss um 20 Euro pro Monat besitzt auch Frau W. Kürzlich kam jedoch von ihrem Provider eine Rechnung über 1.128 Euro. Die Konsumentin fiel aus allen Wolken. Wie konnte das passieren? In ihrem Vertrag ist ein Datenvolumen von 6 GB vereinbart. Und dieses Limit ist schnell überschritten, vor allem, wenn Musik oder Videos heruntergeladen werden. Dann fallen exorbitante Gebühren an. Und so kommen schnell vierstellige Euro-Beträge wie bei Frau W. zusammen.

Vielen Konsumenten, die einen preiswerten und flexiblen Internetzugang wollen, ist dieses Problem nicht bewusst. Besonders Jugendliche "saugen“ oft große Datenmengen aus dem Netz, ohne an die Folgen zu denken. In unserer Beratung stapeln sich die Fälle. Leider können wir hier nur selten helfen, denn Vertrag ist Vertrag. Einige Provider drosseln lobenswerterweise beim Überschreiten der vereinbarten Datenmenge die Geschwindigkeit. Damit ist der User gewarnt.

Prepaid-Karten begrenzen Kosten

Unser Tipp: Wer seine Kosten begrenzen möchte, kann dies – ähnlich wie bei Handys – mit Prepaid-Karten tun. Solche Wertkarten werden von mehreren Providern angeboten.

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Bild: VKI