Mobilfunkverträge: Tarifwechsel

Sparen unerwünscht

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KONSUMENT 10/2014 veröffentlicht: 24.09.2014, aktualisiert: 23.10.2014

Inhalt

Test: Wer bei seinem eigenen Mobilfunkprovider zu einem günstigeren Tarif wechseln möchte, stößt auf mancherlei Hürden.

Kartoon: Leszek

In unserer Testtabelle finden Sie diese vier Handytarife:

  • 3 - HalloSIM M, HalloSIM XL 3
  • A1 - A1 Go!S,A1Go!M,A!Go!L
  • Red Bull Mobile - simplyAll, simplyAll+
  • T-Mobile - Smart Net: 1500, Europa, International

Getestet haben wir den Wechsel zu einem günstigeren Tarif mit weniger Umfang (Downgrade). Lesen Sie in unserem Testbericht, ob und zu welchen Bedingungen dies bei den Providern möglich war, konkret: Aktivierungsentgelt, Online-Bonus, SIM-Pauschale, Servicepauschale, Bindungsfrist, Kosten für den Tarifwechsel, Antwort erhalten, Vertragsdauer ... - Lesen Sie auch Null-Euro-Handys 10/2014 und Treue Kunden, teure Fesseln 4/2010


Das Szenario ist nicht ungewöhnlich: Man steigt nach reiflicher Überlegung doch endlich auf ein Smartphone um, schließt einen Mobilfunkvertrag mit entsprechenden Freikontingenten an Gesprächsminuten, SMS und ­Datenvolumen ab und stellt im Laufe der Zeit fest, dass die Hälfte davon gereicht hätte und man Monat für Monat für Leistungen bezahlt, die man nur zum Teil in Anspruch nimmt. Ein "Downgrade“, also der Wechsel zu einem günstigeren Produkt, wäre aus Konsumentensicht die zufriedenstellendste Lösung. Doch wie wir unter anderem aus Leserzuschriften wissen, sehen die Anbieter dies etwas anders.

Downgrade-Sperre der Mobilfunk-Anbieter

Tatsächlich tragen sie nicht gerade zur Erleichterung dieses Schrittes bei, indem sie beispielsweise konkrete Informationen zum Tarifwechsel nicht bzw. nur gut versteckt online stellen, die Vertragstarife in der Regel mit zweijährigen Bindefristen versehen und sogar die Verträge ohne Bindefrist so gestalten, dass ein Umstieg schwierig und mit Kosten sowie diversen Auflagen verbunden ist. Dass die Sache System hat, erkennt man daran, dass es einen eigenen Fachausdruck gibt, nämlich "Downgrade-Sperre“.

Im Test: vier SIM-only-Tarife

Wir wollten es in unserem Test genauer wissen und schlossen Anfang des Jahres vier damals aktuelle SIM-only-Tarife ab. SIM-only bedeutet, dass in den einzelnen Paketen keine vom Provider ­gesponserten Smartphones enthalten sind, sondern man bereits ein Gerät besitzt oder auf dem freien Markt erwirbt. Solche Tarife werden in der Regel ohne bzw. mit nur kurzer Bindefrist (in unserem Fall 6 Monate bei T-Mobile) angeboten, weshalb man als Kunde – so möchte man jedenfalls meinen – im Hinblick auf einen Wechsel flexibel ist.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
A1, 3, Red Bull Mobile, T-Mobile

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Kommentare

  • Tarifwechsel geht einfacher!
    von ennsi am 27.09.2014 um 12:25
    Wenn man nicht auf die Rufnummer an sich besonderen Wert legt steigt man einfach bei Vertragsende aus und sucht sich über eine laufende Aktion die eh immer jeder Anbieter laufen hat den für sich günstigsten Tarif. Ich machs jedesmal so, bevor die Mindestlaufzeit abläuft wird nach dem jeweils für mich attraktivsten Tarif gesucht und einfach gewechselt. Mach ich bei allen so (Strom, Gas, Auto) -)
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