Multimediafestplatten

Die Unterhaltungszentrale

Seite 1 von 14

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 3/2011 veröffentlicht: 14.02.2011, aktualisiert: 28.04.2011

Inhalt

  • Mit wenig Aufwand wird das TV-Gerät zur Medienzentrale
  • Multimediafestplatten sind eine von mehreren Möglichkeiten
  • Ein aktueller Stand der Technik ist allerdings Voraussetzung

Die multimediale Nutzung des Computers ist heute selbstverständlich. Mit Musik, ­Fotos, Filmen und Videos wird er zur ­universellen Unterhaltungsmaschine. Eine Schwäche hat der Computer allerdings: Sein Bildschirm ist in der Regel kein vollwertiger Ersatz für den großformatigen Flachbildschirm im Wohnzimmer, vor dem man gemeinsam einen gemütlichen Fernsehabend verbringt. Auch wäre es schön, dort die Fotos vom letzten Urlaub anschauen oder die auf der Festplatte gespeicherte Musik in ansprechender Klangqualität genießen zu können.

Vernetzung im Wohnzimmer

Die Lösung dafür heißt Vernetzung, also das Verbinden von Geräten aus dem Computerbereich mit solchen aus der Unterhaltungselektronik (in erster Linie TV-Apparat und Musik­anlage). So wird das TV-Gerät zur ­Medienzentrale. Voraussetzung ist allerdings, dass sich alle Geräte auf einem einigermaßen aktuellen Stand der Technik befinden. Bei einem Neukauf sollten Sie natürlich im Vorhinein überlegen, welche Zu­sammenstellung und somit welche Geräteausstattung Ihren Bedürfnissen entspricht. Bei vorhandenen Geräten ist zu klären, ­welche Möglichkeiten diese zulassen.

In diesen Test haben wir zwei Gruppen von Geräten aufgenommen. Zum einen die klassischen Multimediafestplatten und dann Alternativlösungen wie z.B. Apple TV oder die Friitzbox Fon WLAN 7390. Da diese Alternativen anders sind als die Multimediafestplatten, enthält diese Tabelle kein Testurteil. Auf Seite 9 gibt es dafür Kurzbeschreibungen.

Der direkte Anschluss

Praktikable Lösungen gibt es einige. Beginnen wir mit der einfachsten, nämlich der direkten Verbindung zweier Geräte mittels Kabel. Moderne Fernsehgeräte haben meist eine Schnittstelle (Anschluss) für USB-­Speichermedien wie Sticks oder externe Festplatten. So haben Sie via TV-Fern­bedienung und Bildschirmmenü direkten Zugriff auf die Daten, die Sie zuvor – ebenfalls über USB – vom Computer auf die ­Speichermedien kopiert haben. Diese sind handlich genug, um von einem Raum in ­ den anderen getragen zu werden – nicht die praktischste Lösung, aber simpel und kos­tengünstig.

Wobei die Sinnhaftigkeit auch davon abhängt, welche Arten von extern gespeicherten Dateien das TV-Gerät softwareseitig wiedergeben kann. Oft sind es nur ­Fotos und Musik, andere Geräte ­können auch mit Videos umgehen. Zusätzlich stellt sich die Frage nach kompatiblen Dateiformaten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Raidsonic ICY Box IB-MP3011HW-B + 1TB, Raidsonic ICY Box IB-MP3011HW-B, Me2 Me 800 Full HD Multimedia Player, Emtec Movie Cube V850H 1000 GB, Fantec R2750 DVB-T Recorder 1624, Western Digital WD Elements Play 1000 GB, LaCie LaCinema Classic HD 301864EK, memup Mediadisk ZX HD Wifi, Apple Apple TV, Samsung LED-Fernseher UE40C7700 + USB WL, AVM FritzBox Fon WLAN 7390, Verbatim Mediashare 1 TB 47490

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

KONSUMENT-Abo

52 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

KONSUMENT-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Inhalt

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
1 Stimme

Kommentare

  • Lösung des Speicherproblems
    von REDAKTION am 23.03.2011 um 17:18
    Das problem liegt einerseits an den speziellen Formaten, die herstellerspezifisch für die Aufzeichnung auf Festplattenrecordern verwendet werden (und die mit den herkömmlichen videoprogrammen nicht lesbar sind)hier gibt es nur die Möglichkeit auf DVD zu archivieren. Andererseits verhindert der Kopierschutz vieler digital ausgestrahlter Programme das Kopieren, Archivieren und Bearbeiten. Und das Übertragen auf den Computer über das analoge Videosignal mit der doppelten Umwandlung mindert leider die Qualität (jedenfalls von HD-sendungen) deutlich. Ein Vorteil von Multimediafestplatten liegt also möglicherweise in der „record“-funktion und der Speicherung dieses Signales auf externen Festplatten.
  • Lösung des Speicherproblems?
    von Waluliso am 08.03.2011 um 22:41
    Der Artikel über die Multimediafestplatten ist gut gemacht und klärt viele Dinge, wie die Frage der kompatiblen Dateiformate. Leider vermisse ich Informationen, WIE man nun, wenn eine Platte voll ist, die vielen Filme am besten archivieren kann. Ich verwende derzeit ein Panasonic-Standgerät, Marke DMR-EX95V, zur Filmaufnahme und kann leider nur auf DVD kopieren und sichern. Dabei wird der Stapel meiner Filme immer höher und unübersichtlicher. Wie effizient und ideal wäre es doch, von Platte zu Platte speichern zu können, aber Panasonic via HDMI lässt das vermutlich nicht zu. Welche Lösung schlägt die Lesercommunity vor? Beim Umweg über meinen PC (vom Panasonic-Gerät über DVD, diese dann auf PC-Festplatte) scheitere ich regelmäßig an den offenbar sehr unterschiedlichen Dateiformaten. Sind Muldimediaplatten DIE ideale Lösung für eine dauerhafte Speicherung seiner Filmschätze? Wer kennt sich diesbezüglich aus? Danke vorab für eure Hilfe.
Bild: VKI