Musik aus dem Internet

Ohne Ende

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Konsument 6/2009 veröffentlicht: 29.05.2009

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Das Internet ist für Musikfreunde eine schier unerschöpfliche Quelle – legale Mitschnitte inklusive.

Die kostenpflichtigen Musikdownload-­Angebote von iTunes & Co boomen. Das Thema „Musik im Internet“ reicht allerdings weit darüber hinaus. Hier ist nicht von illegalen Tauschbörsen die Rede, die der Weitergabe urheberrechtlich geschützter Inhalte dienen, sondern von den legalen Möglichkeiten, Musik aus aller Welt zu hören und große Teile davon auf Wunsch auch für den Privatgebrauch mitzuschneiden.

Livestreams der Radiosender

Bleiben wir zunächst beim Hören: Die ­Zeiten, in denen das Versorgungsgebiet ­eines Radiosenders beschränkt war, sind dank Internet vorbei. Möglich macht dies das Livestream-Verfahren. Unter einem ­Livestream versteht man einen kontinuierlichen Datenstrom, der vom Betreiber des Senders zur Verfügung gestellt wird. Als Konsument benötigen Sie Ihren herkömmlichen Browser sowie einen passenden, ­kostenlosen Mediaplayer als Plug-in (= ein Zusatzprogramm, das automatisch in den Browser integriert wird). Das kann der „Windows Media Player“ (www.microsoft.at) sein, die Gratisversion des „RealPlayer“ (www.real.com) oder der „Adobe Flash Player“ (www.adobe.de ). Wenn Sie auf der Website des Radiosenders den Link zum Livestream anklicken, dann öffnet sich ein Fenster im Browser und nach wenigen ­Sekunden können Sie das Musikprogramm verfolgen.

Große Anzahl an Sendern verfügbar

Eine größere Auswahl öffentlich-recht­licher bzw. privater Sendeanstalten aus dem In- und Ausland finden Sie unter http://radio.orf.at (alle ORF-Radioprogramme), www.ard.de (dort Klick auf den Link "Radio"), www.radioheute.at, www.radio.at (internationale Sender) oder www.radioweb.de  (deutschsprachige Radioszene). Viele Informationssender bieten darüber hinaus „Radio zum Nachhören“ an. Damit ist ein Stream-Archiv gemeint, das es ermöglicht, versäumte Radiosendungen „aus der Konserve“ anzuhören.

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Bild: VKI