Navi-Apps

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KONSUMENT 2/2015 veröffentlicht: 29.01.2015, aktualisiert: 26.03.2015

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Test: Als Faustkeil des 21. Jahrhunderts sind Smartphones vielen bereits ein alltäglicher Begleiter. Es liegt daher nahe, sie auch zum Navigieren zu verwenden.

Navigations-Apps für iphone 5S, Galaxy S4 und Lumia 1020 im Test:

  • Apple Maps
  • ALK Copilot GPS free
  • ALK Copilot Premium Europe
  • Geolife Ltd. Navfree
  • Google Maps
  • iGo Primo Europe
  • Navigon Navigon
  • Navigon Europe
  • Navmii Navfree
  • Nokia HERE Drive+
  • NLife Europe
  • Route 66 Navigate
  • Sygic GPS Navigation Europe
  • TomTom Europe
  • Waze Waze

Die Testtabelle enthält Informationen und Bewertungen zu: Kartenhersteller, Anzahl der Länder, Internetverbindung, Speichergröße, Anzeige der Radarkamera, TTS verfügbar, benutzerdefinierte POIs, mehrere Destinationen möglich, Fahrrad- und Fußgängerbetrieb, Anzeige und Ansage der Route, Routenberechnung, navigieren ohne Sat, Zielauswahl, Routenplanung, Touchscreen-Bedienung, etc. - Hier unser Testbericht.


Navigationsgeräte befinden sich auf dem absteigenden Ast. Wenn GPS-Sensor und ausreichend Speicherplatz vorhanden sind, ist es nämlich kein Problem, das Smartphone als mobiles Navigationssystem zu verwenden. Alle halbwegs aktuellen Modelle sollten diesen Anforderungen genügen. Eine entsprechende Applikation (App) ist darüber hinaus um einiges günstiger und flexibler als ein separates Gerät, denn der Markt an Navi-Apps ist heiß umkämpft.

Mittlerweile gibt es ein reichhaltiges Angebot für Android, iOS und Windows Phone. Einige populäre Apps, die unter diesen mobilen Betriebssystemen laufen, haben wir im Rahmen eines internationalen Tests ausführlicher beurteilt.

Auto-Navigation über's Smartphone

Viele Navi-Apps bieten auch Routen für Radfahrer oder Fußgänger, das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem motorisierten Straßenverkehr. Für den Einsatz im Auto sind allerdings einige Punkte zu beachten, damit die Fahrt nicht in einer Odyssee endet. Die durchgehende Verwendung des Smartphones mit hell leuchtendem Display und GPS-Kommunikation lässt den Akku innerhalb kürzester Zeit leerlaufen. Ein Ladekabel zum Anschluss an die Bordspannungssteckdose ist daher dringend zu empfehlen – ebenso eine Halterung, die eine möglichst komfortable Positionierung und Bedienung des Gerätes gewährleistet.

Navi-Apps: Keine Vorteile ohne Nachteile

Auch wenn der Trend zu größeren Displays geht – mit den meist reflexionsarmen Bildschirmen der Stand-alone-Navigationsgeräte können die wenigsten Smartphones mithalten. Auch die Sprachausgabe kann mitunter zu leise sein, denn die kleinen Lautsprecher werden leicht von gleichzeitiger Musik oder von sonstigen Nebengeräuschen übertönt. Falls möglich, sollte man sein Smartphone also an das Autoradio anschließen. Die Verwendung eines Mobiltelefons beim Fahren ohne Halterung und Freisprecheinrichtung ist in den meisten Ländern ohnehin nicht zulässig.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
TomTom Europe, Navigon Navigon, ALK Copilot Premium Europe , iGo Primo Europe, ALK Copilot Premium Europe , Navigon Europe , Route 66 Navigate, Route 66 Navigate , Sygic GPS Navigation Europe , TomTom Europe , Navigon Europe, Sygic GPS Navigation Europe, Waze Waze, Nokia HERE Drive+, Waze Waze, Waze Waze, NLife Europe, Google Maps, Apple Maps, Google Maps , Geolife Ltd Navfree , Navmii Navfree , Navmii Navfree, ALK Copilot GPS free

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
7 Stimmen

Kommentare

  • Rätselhaft
    von REDAKTION am 05.05.2015 um 13:23
    Das Rätsel ist leicht zu lösen, wenn man weiß, dass es sich um einen kontinuierlich durchgeführten internationalen Test handelt, auf dessen Daten die einzelnen Verbraucherorganisationen zu unterschiedlichen Zeitpunkten zugreifen. Dadurch unterscheiden sich auch die jeweils getesteten und veröffentlichten App-Versionen und in der Folge oft deren Funktionen und Bewertungen. So wurde z.B. die TomTom-App mittlerweile sowohl grafisch als auch hinsichtlich der Nutzungsbedingungen komplett umgestaltet und ist praktisch nicht mehr wiederzuerkennen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Rätselhaft
    von erichz am 30.04.2015 um 17:28
    Sehr rätselhaft erscheint mir, dass "Google Maps" nur einen Monat später im gleichen Test von "Stiftung Warentest" auf dem 1. Platz landet ?! Außerdem ist hier die Verkehrsinfo in der kostenlosen Version von Sygigc mit durchschnittlich bewertet. Diese ist aber in dieser Version gar nicht enthalten, sondern nur in der Kaufversion!
  • Kommentar zur Anmerkung von "Hueher"
    von don_tanguero am 16.03.2015 um 16:36
    Grundsätzlich bin ich für zivilen Ungehorsam und erst Recht wenn man sich der Technik widersetzen muss. Doch viele von uns wurden zum Gehorsam erzogen, gehorchen brav und hinterfragen nicht! .... Warum Sie gar so ätzend ein Navi in Frage stellen und Hirn einschalten fordern sowie abschätzig und hochnäsig argumentieren, werden Sie schon wissen. Ich denke mir, dass wohl im nahen/familiären Umfeld jemand zuoft ein Navi verwendet was dem Herren (das männliche Geschlecht muss hier hineininterpretiert werden) nicht passt. Nun zur Frage, warum braucht man ein Navi? - Man verwendet die Routenplanung. Das Navi bekommt Verkehrsfunktmeldungen und ich kann darauf reagieren, einem Stau ausweichen und selbst andere Wege wählen In diesem Fall merkt dann irgendwann das Navi dass ich anders fahren möchte und bekomme eine neue Route - Man kann Wegzeiten besser abschätzen - Man verwendet das Navi als Landkarte Sprich, ich weiß zwar in Wien grob wo ich wie hinkomme, aber die wievielte Gasse dann die xy-Gasse ist zum Abbiegen von der yx-hauptstraße, das studiert man nicht ein. Das heißt, ein Blick aufs Navi und ich sehe ob ich die nächste oder übernächste abbiegen muss, ob ich schon Spurwechseln muss etc. Mal ganz ehrlich, die kleinen Gassenschilder, sofern vorhanden, sind doch viel zu klein und sieht man viel zu spät oder sie sind verdeckt oder bei Nacht nicht zu sehen. - Oder, man fährt nächtens eine Überlandstrecke, die man noch nie gefahren ist oder sehr selten fährt. Man möchte überholen, ein Blick aufs Navi zeigt den Straßenverlauf, ob dieser gerade ist oder eine Kurve naht. Bevor daher jemand auf Risiko überholt, orientiert er sich mit dem Navi. Klar, Fahrbahnkuppen sieht man nicht. Gleiches gilt natürlich bei Bergstraßen und Serpentinen, man hat einfach die Orientierung und kann sich die Fahrerei besser einteilen. Als dann, schätzen Sie sich glücklich, dass Sie mit Ihrem hohen Alter unfallfrei auf der ganzen Welt unterwegs sind! Als Forecast, Sie nähern sich der Altersgruppe die Brems- und Gaspedal in Stresssituationen verwechseln. Aber was schreib ich, das Hirn haben Sie ja immer eingeschaltet.... Hmmm? MfG
  • Hierzu mein Kommentar................Navi ja oder nein!?
    von Hueher am 06.02.2015 um 07:02
    Zuerst mal, WOZU eigentlich ein "Navi" im Auto? Wenn ich wissen will wohin ich fahre, dann will ich dies im "Voraus" wissen und nicht unterwegs vom "Blechtrottel" unterrichtet werden! Mit einer guten Karte habe ich die genaue Wegstrecke und Richtung bereits vorher gesehen und im Kopf gespeichert!! Ich fahre jetzt seit genau 50 Jahren mit Fahrzeugen durch Europa und Übersee ohne Probleme und bin immer angekommen, auch zB. in London, Mexico-city, SaoPaulo, Bangkok und........ja, sogar in Wien! Dazu möchte ich bemerken: nein, ich verteufle nicht ein Navi, denn wenn ich zB. offline mit dem "Nokia-HERE" als Info durch eine fremde Stadt oder Landschaft will, dann bietet die Karte gute Dienste, auch "Google-Maps" oder "Open-Maps" sind sehr gut geeignet. Was ich hierzu bemängeln muß, es gibt leider zuviele Deppen, die sich NUR auf die Navi-Ansagen verlassen und plötzlich in einem Feldweg stecken oder vor einer angebliche Fähre im Wasser landen oder wie mir bereits geschehen, jemand vor mir auf der S1 in Schwechat umgedreht hatte und entgegenkam...............mit der Bemerkung: " och jetzt hat mir das Ding aber einen schlechten rat gegeben, was soll ich tun"?? Daher, ZUERST mal das HIRN EINSCHALTEN und dann erst benutzen!!
  • Testsieger
    von Bernardy am 02.02.2015 um 14:06
    Also was ich nicht begreife, ist dass es TomTom immer wieder auf den ersten Platz schafft. Wenn man sich die Zwischenergebnisse ansieht, ist Navigon eigentlich in allen Disziplinen gleich auf oder besser als TomTom. Also rein rechnerisch kann das schon nicht stimmen. Wie auch immer. Ich habe persönlich schon nahezu alle Systeme ausgetestet und kann nur sagen, dass von den etablierten professionellen Systemen an Navigon nichts nur annähernd herankommt. Es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass z.B. der ADAC zumindest früher (aktuelle Infos habe ich nicht) mit Navigon und nicht mit TomTom unterwegs war. Leider gibt es immer mehr Testergebnisse, die mir nicht ganz geheuer sind. Als Langzeit-Abonnent (ca. 25 Jahre) finde ich diese Entwicklung höchst bedauerlich.
Bild: VKI