Nokia und gefälschte Akkus

Warnung

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 19.01.2004, aktualisiert: 26.01.2004

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In Österreich keine überhitzten Akkus gefunden.

Jeder dritte ohne Überlastungsschutz

Der Nachkauf von Akkus für Handy-Modelle von Nokia ist ein Lotteriespiel, berichtet die Stiftung Warentest. Jeder dritte der von ihr getesteten Akkus hatten keinen Überlastungsschutz. Bei Lithium-Ionen-Akkus bedeutet das: Explosionsgefahr beim Aufladen. Nokia hat wiederholt darauf verwiesen, dass es sich nur um gefälschte Akkus handeln könne (siehe dazu: Weitere Artikel-„Li-Ion-Akkus“).

5 Millionen Fälschungen entdeckt

Gleichzeitig gestand der finnische Konzern aber ein, dass allein in diesem Jahr 5 Millionen Fälschungen weltweit entdeckt worden seien. Und: Man könne Fälschungen kaum vom Original-Zubehör unterscheiden. In der Tat haben einige der beanstandeten Akkus die Aufschrift Nokia getragen. Europäische Verbraucherorganisationen fordern nun Nokia auf, seine Originalakkus fälschungssicher zu kennzeichnen und den Kunden die Möglichkeit zu geben, gefälschte Akkus auszutauschen. In Österreich sind bislang keine Fälle von überhitzten Akkus bekannt geworden.

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