Notebooks

So finden Sie Ihren Typ

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Konsument 4/2002 veröffentlicht: 01.04.2002

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  • Prominenter Name und schneller Prozessor sagen wenig
  • Schnell und komfortabel oder klein und leicht
  • Serviceärger vorprogrammiert

Aus unserem Notebook-Test haben sich drei Benutzertypen herauskristallisiert. Diese lassen sich wiefolgt beschreiben:

Typ 1

Die Ästhetin: „Ich verschandle mein Zimmer nicht mit einem Computer.“ Sie verzichtet ganz auf einen PC und will ihr Gerät nach getaner Arbeit einfach wegklappen. Sie braucht weder aufwendige Spiele noch Grafiken, Fotobearbeitung am Computer ist kein Thema für sie.
Ihr Notebook: integriertes Modell; Akku, Modem, Lautsprecher, Laufwerke (Disketten und CD/DVD-Laufwerk oder Kombilaufwerk für CDs und DVDs und zum CD-Brennen) sind eingebaut. Nur ein Drucker ist noch extra zu kaufen.
Sie achtet auf: Komfort, also möglichst große Tastatur und TFT-Display mit hoher Auflösung, zusätzlich „echte“ Maus. Mit den Test-Spitzenreitern ist sie sehr gut bedient, als „Schreibmaschine“ tut’s auch das Schlusslicht.

Typ  2

Der Pendler: „Am Samstag will ich meine Buchhaltung im Garten erledigen.“ Er hat wahrscheinlich einen Desk-Top-PC daheim und will ab und zu anderswo arbeiten, etwa im Gartenhaus.
Sein Notebook: entweder ein integriertes Modell (wie bei der Ästhetin) oder ein Modul-Modell – hier lässt sich zum Beispiel ein CD-Laufwerk gegen einen zweiten Akku tauschen.
Er achtet auf: Gewicht des Notebooks, zusätzlich „echte“ Maus. Bei einem Zweitgerät ist auch der Preis ein Kriterium, weniger die Schnelligkeit und hohe Rechnerleistung. Hier wäre ein Auslauf- oder Gebrauchtmodell eines Markenherstellers eine sinnvolle Wahl. Fürs Internet-Surfen auf der Terrasse ist ein kabelloser Anschluss (IrDA oder Bluetooth) überlegenswert – aber (noch) eine Preisfrage.

Typ 3:

Die Mobile: „Ohne mein Notebook gehe ich nicht aus dem Haus.“Das Notebook ist das Zweitgerät für unterwegs, zu Hause steht zusätzlich ein Desk-Top-PC.
Ihr Notebook: abgespecktes Modul-Modell, nur mit Festplatte und einem Laufwerk (CD/DVD- oder Kombi-Laufwerk), eine „Light“-Version mit externen Laufwerken oder ein Subnotebook mit 1 kg Gewicht (aber schwachem Akku).
Sie achtet auf: komfortablen Mausersatz, schützende Tasche für den Transport, Zusatzgeräte für Anschlüsse entweder hinten (Port Replicator) oder als Unterbau (Docking Station), eventuell Einschübe für zweiten Akku (bringt längere Betriebszeit, aber mehr Gewicht). Von den Typen im Test ist das iBook von Apple am kleinsten und leichtesten.

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