Notebooks: Kaufhilfe

Wie viel Computer braucht der Mensch?

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 11.10.2006

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  • Worauf es ankommt
  • Preistreiber ist die Geschwindigkeit des Prozessors
  • Wie viel Speicherplatz ist sinnvoll?

Notebook-Verkauf steigt

Die Absatzzahlen von Notebooks im Heim-Anwendungsbereich schnellen in die Höhe, während die von „normalen“ PCs eher stagnieren. Ein Notebook hat ohne Zweifel seine Vorteile: Klapp, schnapp, weg ist es; oder macht sich zumindest im Handumdrehen sehr dünn auf Schreibtisch, Nachtkastl oder Beifahrersitz. Denn das soll trotz aller ästhetischer Überlegungen nicht vergessen werden: Ein Notebook – synonym auch Laptop („Schoßrechner“) genannt – ist in erster Linie dafür gemacht, mit ihm unterwegs zu sein.

50 bis 100 Prozent teurer

Diese Aufgabenstellung der Mobilität setzt voraus, was das Notebook ausmacht: kompakte Bauweise und möglichst geringes Gewicht. Und das bedingt einen deutlich höheren Preis im Vergleich zu einem Schreibtisch-PC (Desktop-PC) gleicher Leistungsklasse. Mit plus 50 bis 100 Prozent muss man rechnen. Entsprechend stellt sich die preisliche Bandbreite der Tragbaren dar: von rund 600 bis über 4000 Euro. Spätestens angesichts dieses doch erheblichen Unterschieds mag man sich die Frage stellen: Wenn schon Laptop, welcher ist dann der beste für mich? Hier sei an den Satiriker Ephraim Kishon erinnert, der in seinen Büchern immer von der „besten Ehefrau von allen“ schrieb – was ihn nicht daran hinderte, drei Mal den Bund fürs Leben zu schließen.

Mix an Eigenschaften

Detto beim Laptop: Es kommt darauf an, woran man zum gegebenen Zeitpunkt Bedarf hat, was somit das temporär und individuell „Beste“ sein mag. Deshalb gilt es, den richtigen Mix aus jenen Faktoren zu erzielen, die den Preis des Tragbaren bestimmen: Prozessorleistung, Bildschirmdiagonale, Grafikleistung, Arbeitsspeicher, Festplattengröße und -geschwindigkeit. 

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Kommentare

  • Blaustich bei der Foto - Darstellung
    von Otto Gumilar am 30.09.2010 um 09:25
    Das HP-Notebook HP G72-A05SG 0910AZ 3AA ist für die Darstellung von Fotos nur bedingt verwendtbar. Bei der Überprüfung von anderen Notebooks, gemeinsam mit dem Berater des Media-Marktes Seiersberg haben wir gemeinsam festgestellt, dass dies auch für alle anderen Notebooks in der Preisklasse unter € 1.000,- gilt. Wir machen wöchentlich ca. 30 Fotos und machen keine Foto-Bearbeitung, sondern nur eine Auswahl für eine Präsentation. Dabei ist der Blaustich bei der Foto-Ansicht sehr störend. Auf meinem HP k746.de ist die Foto-Darstellung ok.
Bild: VKI