Online-Zahlungsmöglichkeiten

Ein Vergleich

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Um bei Onlinezahlungen die Risiken gering zu halten und die eigenen Daten nicht ständig auf Weltreise zu schicken, sollten je nach Anlassfall unterschiedliche Zahlungsvarianten eingesetzt werden.

Im Internet durch ein breites Sortiment zu scrollen, verschiedenste Anbieter zu vergleichen und ein passendes Produkt sofort bestellen zu können, das hat schon etwas für sich. Das spürt man am eigenen Leib und Gemüt, wenn man auf der Suche nach einem ganz bestimmten Artikel ein Einkaufszentrum nach dem anderen abklappert.

Wie soll man bezahlen?

Wenn man sämtliche Sportartikelketten durchtelefoniert, weil man zum Beispiel einen richtigen Wasserball – nein, nicht zum Planschen, sondern zur Ausübung der olympischen Sportart – kaufen möchte oder wenn man im Flugzeug hört, dass der Sitznachbar sein Flugticket online um ein Viertel dessen ergattert hat, was man selbst dafür bezahlen musste.

Spätestens mit Kindern im Haus ist ohnedies klar: Ohne Internet geht es da (fast) nicht mehr. Musik, Apps, Filme, Spiele aus den Onlinestores – wer hier nicht mithalten kann, hat es als Teenager schwer. Neben der Frage "Wer soll das bezahlen?" stellt sich dann oft auch die Frage: "Wie soll man bezahlen?"

Bewusster Umgang mit persönlichen Daten

Denn persönliche Daten – von der Adresse über das Geburtsdatum bis zur Kontoverbindung – einem unbekannten Gegenüber bekannt zu geben, ist nicht jedermanns Sache und auch nicht vernünftig. Gefährlich sind dabei nicht nur kleine Webshops; auch bei großen, erprobten Anbietern wurden bereits in zahlreichen Fällen Daten in großem Stil an­gezapft, einsehbar gemacht oder irrtümlich an Zigtausende Adressaten versandt.

Anonym einkaufen, Schadenshöhe begrenzen

Mittler­weile haben sich verschiedene Varianten der Onlinezahlung entwickelt, etwa solche, bei denen man die Schadenshöhe begrenzen kann, oder auch solche, mit denen sich völlig anonym im Web einkaufen lässt. Je nach dem persönlichen Sicherheitsempfinden und dem jeweiligen Anlassfall, aber auch je nach Akzeptanz und Verbreitung der jeweiligen Zahlsysteme sollten unterschiedliche Varianten eingesetzt werden. So lassen sich einige der größten Fallen (siehe rechts "Die Sicherheitsfrage") umgehen oder die Auswirkungen zumindest überschaubar halten.

Welche Online-Zahlungsmöglichkeiten gibt es?

Zu den derzeit bekanntesten und von vielen Händlern akzeptierten Zahlungsmöglichkeiten zählen:

  • Kreditkarte
  • Paysafecard
  • Online-Überweisung
  • PayPal
  • Amazon-Payments

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Kommentare

  • Sofortüberweisung: AGB lesen!
    von joehtg am 01.09.2015 um 12:57
    Ich kann jeder KonsumentIn nur empfehlen, vor der Nutzung von sofortueberweisung die AGB seiner/ihrer Bank zu lesen. Die Easybank führt nur eps in den AGB an, somit ist die Eingabe einer TAN für eine eps-Überweisung zulässig, eine TAN-Eingabe für sofortueberweisung unzulässig. Raiffeisen andererseits ist Partner der Sofort GmbH und wirbt mit dem Service.
  • Gefahr bei sofortueberweisung.de
    von klaus3000 am 27.03.2014 um 12:33
    Ich würde mir wünschen Sie klären die Leser besser über Sofortüberweisung auf. Bei diesem System gibt der Kunde seine Zugangsdaten für das Onlinebanking an jemand Dritten weiter. Das ist höchstdubios (sollte man nie tun), und zudem auch in den AGBs der meisten Banken verboten.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo