PDFs erstellen und lesen

Apple, Open Office, Microsoft

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 23.03.2011

Inhalt

Konsument-Computertipps: Wir zeigen wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. Diesmal: Das praktische PDF-Format. Der Adobe Reader und andere Programme erleichtern den Umgang damit.

Das PDF-Format (Portable Document Format) ist zunehmend wichtiger geworden. Kaum ein Gerät, das noch mit gedruckter Bedienungsanleitung ausgeliefert wird. Die Hersteller sparen sich die Druckkosten und verweisen auf beiliegende CD-ROMs oder auf den Download im Internet. In beiden Fällen verwenden sie PDFs. Aber auch bei Formularen, die man online ausfüllt und dann ausdruckt, kommt das PDF-Format zum Einsatz. Dieses ist unabhängig vom Betriebssystem lesbar, ist unveränderlich und sieht somit auf jedem Computer bzw. Ausdruck gleich aus. Und es ermöglicht ein Layout, das dem eines Druckproduktes gleicht. Deshalb werden auch Druckdaten bevorzugt als PDF an die Druckereien geliefert.

Apple, OpenOffice, Microsoft

In die Apple-Software ist die Funktion zur Umwandlung ins PDF-Format seit Langem integriert. Auch im kostenlosen Office-Paket OpenOffice (http://de.openoffice.org) ist das Speichern von Text- und anderen Dokumenten als PDF selbstverständlich. Mittlerweile hat Microsoft ebenfalls auf die Popularität dieses Formats reagiert. Ins Office-Paket 2010 ist die Funktion „Speichern unter … PDF“ integriert, für die Version 2007 gibt es auf www.microsoft.com/downloads/de-de ein entsprechendes Add-in (= Zusatzfunktion). Daneben kann man auf andere Gratisprogramme wie http://pdfforge.org, http://de.pdf24.org oder auf die Website http://www.online-convert.com zurückgreifen, wo die Umwandlung online erfolgt. (Es gibt zwar etliche weitere Online-Lösungen, aber oft geschieht die Zusendung des erstellten PDFs per E-Mail. Sympathischer sind jene Websites, die einen direkten Download ohne Angabe einer Mailadresse erlauben).

PDFs lesen und ausfüllen

Um PDFs lesen bzw. ausfüllen zu können sowie Kopien davon abzuspeichern und zu drucken, benötigt man andere Software. Nicht die einzige, aber die bekannteste ist der Adobe Reader (http://get.adobe.com/de/reader). In seiner aktuellen Version 10 (= Adobe Reader X) ist es darüber hinaus erstmals möglich, Anmerkungen und farbliche Hervorhebungen anzubringen (ohne das PDF selbst zu verändern) sowie eine Kopie davon als reines Textdokument (.txt) ohne Formatierungen zu speichern (dies alles unter der Voraussetzung, dass der Urheber keinen Kopierschutz eingefügt hat).

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Bild: VKI