Programme deinstallieren

Software vom PC entfernen

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veröffentlicht: 20.01.2011

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Konsument-Computertipps: Wir zeigen wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. Diesmal: Programme richtig deinstallieren.

Neue PCs werden mit einer Fülle an Software ausgeliefert, deren Sinn oft zu hinterfragen ist und die großteils gar nicht genutzt wird. Aber auch kostenlose Programme, die man einmal ausprobieren möchte, füllen mit der Zeit die Festplatte und können die Geschwindigkeit des PCs einbremsen. Wie wird man diese überflüssige Software wieder los? 

Deinstallations-Routinen unter Windwos

  • Windows XP: klicken Sie auf >>Start/Systemsteuerung/Software<< und danach in dem neuen Fenster oben links auf >>Programme ändern oder entfernen<<. Markieren Sie das gewünschte Programm mittels einfachem Linksklick und klicken Sie dann auf die nun aufgeschienene Schaltfläche >>Entfernen<<
  • Windows Vista oder 7: klicken Sie auf >>Start/Systemsteuerung<< und unter dem Eintrag "Programme" auf >>Programme deinstallieren<<. Auch hier wieder mittels einfachem Linkslick das Programm auswählen und in der oberhalb aufscheinenden Menüleiste auf >>Deinstallieren<< klicken.

Programme reparieren oder ändern

Bei manchen Programmen ist es an dieser Stelle übrigens auch möglich, die Installation – oder genauer gesagt den Umfang der installierten Bestandteile – zu ändern oder das Programm bei Fehlfunktion mithilfe des Installationsassistenten zu reparieren.  

Datenmüll nach dem Entfernen

Aber bleiben wir bei der Deinstallation. Tatsache ist, dass jedes Programm in den Tiefen des Computers (in der Windows-Registrierungsdatenbank) so genannte Registry-Einträge ablegt. Die integrierte Deinstallationsmöglichkeit beseitigt diese Einträge nicht, die unter anderem Informationen zu Programmeinstellungen beinhalten und nach dem Entfernen des eigentlichen Programms nutzloser Datenmüll sind. Sie manuell zu entfernen, ist eine Aufgabe für Profis. 

Zugehörige Daten löschen

Mit der kostenlosen Version von "Revo Uninstaller" (Download z.B. auf www.chip.de/downloads und Eingabe des Programmnamens ins Suchfeld) gibt es praktische Software, die die Funktion der integrierten Deinstallation übernimmt, darüber hinaus aber alle dazugehörigen Bestandteile zusammensucht und auflistet. So haben Sie – theoretisch – die Möglichkeit, einen prüfenden Blick darauf zu werfen und das Löschen im Zweifelsfall zu stoppen. 

Gefahrlos oder wirklich gründlich?

Theoretisch deshalb, weil dies natürlich ebenfalls ein gewisses Grundwissen voraussetzt. Aber auch für diesen Fall ist vorgesorgt: Starten Sie den Revo Uninstaller, bestätigen Sie die Windows-Sicherheitswarnung, wählen Sie im Fenster mittels einfachem Linksklick das zu entfernende Programm und klicken Sie auf die Schaltfläche >>Uninstall<<. Nun werden Sie gefragt, welchen Modus Sie bevorzugen. Gehen Sie auf Nummer sicher und wählen Sie "Gefahrlos". Nun folgt in mehreren Schritten, die Sie mit >>Weiter<< bzw. >>Löschen<< bestätigen müssen, die Deinstallation. 

Die Wahl eines der beiden anderen Modi ("Moderat" bzw. "Erweitert") führt zwar zu einem noch gründlicheren "Aufräumen" der Festplatte, birgt aber die Gefahr in sich, dass Sie das Löschen von Einträgen veranlassen, die auch von anderen Programmen benötigt werden. Der Modus "Eingebaut" entspricht jenem der in die Betriebssysteme integrierten Deinstallationsmöglichkeit.

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Bild: VKI