Rufnummernanzeige

Missbrauch bei Telefongewinnspiel

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Konsument 7/2000 veröffentlicht: 01.07.2000

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Wenn ich jemanden anrufe, sieht der Angerufene meine Telefonnummer auf seinem Display, so er eines hat. Kann da Missbrauch getrieben werden? Und lässt sich das verhindern?

Auch wir halten die neue Rufnummernanzeige (CLIP = Calling Line Identification Presentation) der Telekom für problematisch. Zwar hört man oft das Argument, dass Telefonterroristen oder Erpresser damit leichter zu fassen wären. Aber die agieren meist von öffentlichen Zellen aus. Datenmissbrauch ist tatsächlich nicht ausgeschlossen. Dazu ein Beispiel: Eine Firma veranstaltet ein Telefongewinnspiel. Alle Anrufer werden EDV-mäßig erfasst. Auf einen Schlag erhält das Unternehmen viele Nummern potenzieller Kunden, die für gezielte Werbemaßnahmen benutzt werden können. Wenn Sie bei Ihrem Apparat die Nummer *31* vorwählen, wird die Rufnummernanzeige für den folgenden Anruf unterdrückt (CLIR = Calling Line Identification Restriction). Bei der Telekom Austria kann man kostenlos auch eine permanente Rufnummernunterdrückung veranlassen.
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