Sandberg SATA Dockingstation im Kurztest

Schnelles Backup zu akzeptablem Preis

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Konsument 7/2009 veröffentlicht: 09.07.2009

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Festplattenkapazität erweitern und dabei günstige, "interne" SATA-Platten ohne Gehäuse auf unkomplizierte Weise nutzen? Die Sandberg SATA Dockingstation will dies leisten.

Datensicherung erspart Katzenjammer: Im Privatbereich ist eine regelmäßige Datensicherung nach wie vor nicht selbstverständlich. Umso größer der Katzenjammer, wenn ein umgestoßenes Glas Wasser oder ein Computerabsturz die mühsam zusammengetragenen Daten zerstört. Wir haben uns angesehen, ob die seit Kurzem im österreichischen Elektrofachhandel erhältliche Dockingstation der dänischen Firma Sandberg eine praktikable Form der Datensicherung bietet.

Automatische Installation

Anstecken, einschalten, und nach einigen Sekunden beginnt die automatische Installation des Gerätes. Doch von vorne: Der User steckt eine SATA-Festplatte (ist extra zu kaufen, 500 GB ab 50 Euro erhältlich) in den Einschubrahmen. Die Dockingstation eignet sich für Dreieinhalb und für kleinere Zweieinhalb-Zoll-SATA-Festplatten. Für Letztere ist ein Adapter mitgeliefert. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten: USB- und eSATA-Kabel für den Geräteanschluss an den Computer sowie eine Backup- Software-CD. In das PC-Laufwerk eingelegt, lässt sich die Backup-Software leicht installieren. Eine übersichtliche Bedienungsanleitung ist beigelegt und führt durch gut verständliche Einbau- und Anschluss-Schritte.

Backup auf Knopfdruck

Mittels Dateimanager trifft der User eine Auswahl jener Laufwerke und Ordner, die er künftig auf der externen Festplatte sichern will. Das bedeutet aber auch: Bei Veränderung oder Neuanlage von Ordnern nicht auf das Integrieren über die Backup-Software vergessen! Das Programm setzt die Datensicherung in Gang, sooft der Backup-Knopf gedrückt wird. Im Normalfall reicht das am Ende einer Arbeitssitzung bzw. wenn wichtige neue Daten auf den PC geladen werden.

USB- und eSATA-Anschluss Sandberg SATA Dockingstation (Foto:VKI)

Besonders praktisch und bei Dockingstationen bisher selten: Der zusätzliche eSATA-Anschluss ermöglicht einen deutlich schnelleren Datenfluss als mittels USB. Die flotte Verbindung lässt sich auch dann nutzen, wenn der Computer nicht über einen eSATAAnschluss verfügt. Für diesen Fall liegt ein Adapter bei. Das Kabel muss allerdings in das Mainboard des Computers integriert werden, was eher technikkundigen Usern vorbehalten bleiben dürfte. Alternativ ist auch der übliche USB-2.0-Anschluss vorhanden.

Fazit: Wer Daten aufheben oder den Speicherplatz vergrößern will, findet in der Sandberg SATA Dockingstation einen relativ günstigen und schnellen Weg der Datensicherung. Außerdem bietet das Gerät eine praktische Möglichkeit, diverse "interne" Festplatten zu verwenden, ohne mehrere Gehäuse anzuschaffen.

Bild: VKI