Siemens Gigaset SX353isdn im Scheinwerfer

Der Schritt zum Festnetz-Handy

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Konsument 2/2004 veröffentlicht: 15.01.2004

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Mit dem SX353 kann man sein Handy wie ein Schnurlostelefon verwenden.

Kombigeräte stark im Kommen

Kombigeräte sind stark im Kommen. Zuletzt hat Siemens ein Gerät vorgestellt, das Festnetz- und Mobiltelefonie verbindet. Mit dem ISDN-Telefonmodell Gigaset SX353isdn lässt sich ein Handy wie der Mobilteil eines Schnurlostelefons verwenden. Und zwar markenunabhängig, es muss sich allerdings um ein bluetooth-fähiges Handy handeln. Denn die Bluetooth-Schnittstelle am Festnetztelefon sorgt dafür, dass auf das Handy eingehende Anrufe automatisch (und kostenlos) an das Festnetztelefon weitergeleitet werden. Vorausgesetzt, das Handy befindet sich in Reichweite des Telefons (bis zu 50 Meter im Haus).

Was hat man davon?

Nun, immerhin kann es nicht mehr passieren, dass ein Handy-Anruf überhört wird, weil das Handy in der Manteltasche zurückgelassen wurde. Umgekehrt kann sich der Benutzer beim Wählen einer Rufnummer aussuchen, über welches Netz er telefonieren möchte. Häufig sind ja Handygespräche im eigenen Netz billiger als vom Festnetz aus, während in den meisten anderen Fällen das Festnetz preisgünstiger ist. Zusätzlich zu dem einen Handy können bis zu acht Schnurlos-Mobilteile an das Gigaset SX353 angebunden werden.

Preis: etwa 200 Euro

Das ermöglicht auch interne Gespräche zwischen den Mobilteilen. Ein zweites Handy (das eines anderen Familienmitglieds) kann jedoch nicht zugeschaltet werden. Über Bluetooth kann weiters ein PC oder Laptop mit der Telefonanlage verbunden werden. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise die Telefonbücher der Mobilteile auf dem PC verwalten. Oder man kann vom Handy kabellos ins Internet einsteigen. Alle Anrufe lassen sich überdies über ein Bluetooth-Headset kabellos und mit freien Händen führen. Der Richtpreis für das Gigaset SX353 beträgt 199,95 Euro.

ISDN-Telefonanschluss ist Voraussetzung

Für die Verbindung zwischen Handy und Festnetztelefon ist das laut Siemens zwar nicht erforderlich, wohl aber, wenn man alle Funktionen, die das Gigaset bietet, in Anspruch nehmen will: also etwa die Verbindung zum PC oder die Möglichkeit, zwei Gespräche gleichzeitig zu führen oder die beiden zu einer Dreierkonferenz zusammenzuschalten.

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