Smartphone-Apps

Kleine App-Kunde für Einsteiger

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KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012, aktualisiert: 21.02.2013

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Apps sind in aller Munde und auf sämtlichen Smartphones vertreten. Aber was steckt dahinter? Eine Einführung am Beispiel der aktuellen Marktführer Apple iOS und Google Android.

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Mit dem Erfolg von Apples iPhone etablierte sich ein bis dahin weitgehend unbekannter Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch: die App, angeboten via Internet im sogenannten App-Store. Konkurrent Google schuf in der Folge die Plattform Google Play. Auch dort sind kostenlose und kostenpflichtige Apps erhältlich, in diesem Fall für Smartphones mit dem Betriebssystem Android.

Eine Applikation ist ein Programm

Die Bezeichnung App gibt es an sich seit Jahrzehnten, hergeleitet vom englischen Begriff „application“ oder „application software“. Im Deutschen verwenden wir dafür die Bezeichnungen Applikation, Anwendung, Anwendungssoftware oder Anwendungsprogramm. Gemeint sind die ganz alltäglichen Programme, die wir zur Arbeit oder zur Unterhaltung benutzen, sei es am Computer, am Tablet/iPad oder am Smartphone. Dort sind verschiedene Apps bereits vorinstalliert. Sie können vom Benutzer in der Regel nicht entfernt, sondern maximal deaktiviert oder zumindest vom Startbildschirm wegbewegt werden.

Spiele, Bücher, Nachrichten, Kalender, Navigation, Einkauf, Wetter

Darüber hinaus sind mehrere Hunderttausend Apps verfügbar, die alle möglichen Bereiche abdecken. Das Angebot reicht von Spielen über Bücher, Lexika, Nachrichten, Kalender, Navigation, Einkaufsführer, Wetter-Infos, sozialen Netzwerken und Fotobearbeitung bis hin zu diversen Büroanwendungen.

Apps müssen zum Handy-Betriebssystem passen

Mit der Wahl eines bestimmten Betriebssystems ist man auch auf das Angebot des jeweiligen App-Stores angewiesen. Die Hersteller haben bisher kein Interesse daran, Apps plattformübergreifend zu unterstützen. Deshalb müssen die (oft privaten) Programmierer ihre Apps gezielt auf die einzelnen Betriebssysteme abstimmen. So kann der Fall eintreten, dass eine App auf einem Betriebssystem reibungsloser funktioniert als auf einem anderen oder gleich gar nicht für jedes Betriebssystem verfügbar ist.

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Kommentare

  • Berechtigungen
    von ritus am 08.01.2013 um 01:32
    In Ihrem Bericht habe ich keinen Hinweis auf die teilweise problematischen Berechtigungen, denen man beim Installieren von Apps zustimmen muss. Diese stehen oft in keinem Zusammenhang mit der versprochenen Funktion der Apps, gewähren den Anbietern jedoch tiefen Einblick in die Nutzung der Smartphones, z.B. in alle Kontakte und Telefongespräche. Es muss ja jeder User selbst entscheiden, welchen Preis er für das App bezahlt, ob es Geldbeträge oder persönliche Daten sind. Jedenfalls bestätigt diese Methode wieder nur den Spruch "Es gibt kein Gratis Mittagessen", soll heißen, man bezahlt immer irgendwie für eine Leistung, auch wenn es auf den ersten Blick kostenlos erscheint.
  • Smartphone-Apps
    von Weizard am 01.01.2013 um 16:02
    Hilfreich und informativ wären auch Hinweise auf die Betriebssysteme von Nokia und Windows - oder werden deren Anwender einfach ignoriert?
Bild: VKI