Spam-Mails

Von der eigenen E-Mailadresse

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

Inhalt

"Seit Kurzem erhalte ich unerwünschte Werbe-E-Mails, bei denen ich selbst als Absender aufscheine. Muss ich befürchten, dass mein Benutzerkonto gekapert wurde?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier Mag. Gernot Schönfeldinger.

VKI-Experte Gernot Schönfeldinger
Mag. Gernot
Schönfeldinger

Ein Missbrauch des Benutzerkontos für den Versand von Spam (= unerwünschte Massen-E-Mails) ist nie ganz auszuschließen, weshalb Sie vorsorglich das Kennwort ändern sollten. Allerdings würden Sie dann vermutlich auch gehäuft mit Meldungen über unzustellbare Mails an Ihnen Unbekannte konfrontiert sein, weil die Spammer ja zahllose ungeprüfte Mailadressen anschreiben.

Schadsoftware oder herkömmlicher Spam

Fragen Sie außerdem im Kreis Ihrer E-Mail-Kontakte, ob diese Personen Zusendungen von Ihnen erhalten, die Sie selbst nicht aktiv verschickt haben. Das würde auf Schadsoftware auf Ihrem Computer hindeuten. In der Regel sind Mails von der eigenen Mailadresse jedoch herkömmlicher Spam.

Der schon in die Jahre gekommene E-Mail-Standard erlaubt es, einen beliebigen Absender anzugeben, hinter dem sich der eigentliche Autor der Nachricht versteckt. Leider gibt es keine Möglichkeit, sich dagegen zu wehren – außer man ändert die persönliche Mailadresse.

Ungeöffnet löschen!

Löschen Sie die E-Mails ungeöffnet und antworten Sie nicht darauf, denn damit würden Sie nur bestätigen, dass Ihre Adresse tatsächlich in Verwendung ist. In der Regel hört der Spuk nach einiger Zeit von selbst wieder auf.


Beispiele von Spam-Betrugsmaschen finden Sie unter Ärger im Internet: Phishing, Spam, Cybercrime.

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Bild: VKI