Streaming-Plattformen

Musik liegt in der Luft

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KONSUMENT 2/2012 veröffentlicht: 17.01.2012

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Mittels Cloud Computing ist es möglich, überall Musik zu hören, ohne dass diese auf dem ­Trägermedium gespeichert ist. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung.

In der Musikindustrie gab es in der Vergangenheit immer wieder Neuerungen was das Abspielen von Musik betrifft. Angefangen hat es in Urzeiten mit Schellack und Schallplatten, später kamen Kassetten, CDs und als neueste Form schließlich MP3s hinzu. Jetzt steht der Umstieg in die "Cloud" vor der Tür.

CD ade

Durch die Digitalisierung hat sich der Musikmarkt in wenigen Jahren stark verändert. Die richtige Technologie, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort, hatte immer einen positiven wirtschaftlichen Effekt für die Branche. Während der Platten- und CD-Markt aktuell weiterhin schrumpft, blüht das digi­tale Geschäft der Musikdownloads auf.

Inspiration durch YouTube

Mit der Video-Streamingplattform YouTube als Vorbild starteten in den letzten Jahren einige Onlineplattformen, bei denen mittels Streaming-Technologie Musik abgespielt werden kann. Beim Streaming kann der Nutzer während er die ersten Daten empfängt schon mit dem Anhören der Musik beginnen.

Simfy, Last.fm, Spotify, Napster

Deutsche Anbieter, die auch in Österreich ­vertreten sind, sind unter anderem Simfy und Last.fm. Weitere weltweit bekannte Streamingplattformen sind Spotify aus Schweden und Napster aus Amerika, die ebenfalls in Österreich genutzt werden ­können. Auch Google ("Google Music") und Amazon ("Cloud Drive") bieten seit einiger Zeit Cloud-Dienste an, die bislang jedoch nur in den USA verfügbar sind. Lediglich Gigant Apple beharrt derzeit noch auf der guten ­alten Download-Technik.


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Bild: VKI