T-Mobile Austria: "Mobile Internet"

Teuer gesurft

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Konsument 9/2007 veröffentlicht: 27.08.2007

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Ein Fall für "Konsument": Aus unserer Beratung - Fälle, die wir erledigen konnten und solche, bei denen wir nichts erreichen konnten. Diesmal: T-Mobile - teures Surfvergnügen in Großbritannien.

Mit "Mobile Internet" in Großbritannien gesurft

Herr Böhm aus Wien war mit „Mobile Internet“ Kunde von T-Mobile Austria. Während eines Aufenthalts in Großbritannien surfte er etwa eine Stunde im Netz von T-Mobile GB. Offensichtlich war die Verbindung sehr schnell gewesen, denn in dieser kurzen Zeit läpperte sich ein Downloadvolumen von rund 313 Megabyte zusammen. Herr Böhm wusste, dass für das Surfen in Großbritannien Roaminggebühren anfallen. In welcher Höhe genau, hatte er nicht parat. Doch da er das T-Mobile-GB-Netz verwendet hatte (quasi im „eigenen Netz“ geblieben war), machte er sich um die anfallenden Kosten keine großen Gedanken.

Über 2500 Euro für 313 MB Download

Als er dann die Rechnung erhielt, traf ihn der sprichwörtliche Schlag: Der Download der 313 Megabyte in Großbritannien hatte über 2500 Euro gekostet! Der Paketpreis Mobile Internet, so wie Herr Böhm es bestellt hatte, betrug lediglich 39 Euro. Wer rechnet da schon damit, dass eine Stunde Surfen so teuer kommen kann? Nachdem sich Herr Böhm vom ersten Schock erholt hatte, wandte er sich Rat suchend an uns. Auch unserer Meinung nach war der Herrn Böhm verrechnete Preis von 8,19 Euro pro Megabyte nicht angemessen. Eine Überschreitung des Datenvolumens in Österreich hätte nur 10 Cent gekostet. Ganz abgesehen davon hatte Herr Böhm sein Downloadvolumen in Österreich in jener Rechnungsperiode nicht einmal annähernd ausgeschöpft.

Kein Fehler in der Rechnung

Auf all das wiesen wir T-Mobile in unserem Interventionsschreiben hin. Man bedaure den Sachverhalt sehr, hieß es im Antwortschreiben. Doch bei der Überprüfung von Herrn Böhms Rechnung sei keinerlei Fehler festgestellt worden. Und Herr Böhm habe mit seiner Anmeldung schließlich auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Preislisten zur Kenntnis genommen. Zu einer kulanten Lösung war T-Mobile nicht bereit

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