Tintenpatronen

Mehr Tinte fürs Geld

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Konsument 3/2002 veröffentlicht: 01.03.2002

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  • So können Sie die Druckkosten senken
  • Manche Ersatztinten sind billig und gut
  • Keine Druckerprobleme durch Fremdprodukte

Preiswert war er ja, der neue Tintenstrahldrucker, und mit seiner Leistung ist man auch zufrieden. Vorerst ist die Freude über die Neuerwerbung noch ungetrübt. Doch das kann sich schlagartig ändern: Irgendwann einmal sind die Tintenpatronen leer. Und um den Betrag, den Druckerhersteller für ihre Patronen in Rechnung stellen, könnte man oft schon fast einen neuen Drucker kaufen.Tintenpatronen gibt es allerdings nicht nur von den Druckerherstellern, sondern sie werden auch – und das zu günstigeren Preisen – von anderen Produzenten angeboten.

Nachbauten oder Wiederbefüllung

Teils handelt es sich dabei um Nachbauten der Originalpatronen, teils um wiederbefüllte Originalpatronen. Gerne lassen sich die Druckerhersteller den Markt für Tinte und Patronen nicht streitig machen. Früher wurde noch mit Garantieverlust beim Einsatz von Fremdtinten gedroht. Doch die im Test angeführten Hersteller von Ersatzpatronen übernehmen nun samt und sonders die Kosten für Schäden, die durch die Verwendung ihrer Produkte entstanden sind. Ansprechpartner in Gewährleistungsfragen ist übrigens immer der Händler, bei dem Sie die Patronen gekauft haben. Er hat sich dann an den Hersteller zu wenden.

Trotzdem werden Sie nicht immer zwischen Original- und Ersatzpatronen wählen können, denn für neue Druckerserien werden oft eigene Tintenpatronen – teilweise mit aufwendigen „Schutzmechanismen“ – entwickelt. Bis diese nachgebaut sind, dauert es. Bis dahin kassieren die Druckerhersteller mit den teuren Originalprodukten bei ihren Kunden ab. Was es noch gibt, sind Sets zum Selbst-Nachfüllen der Tinte. Doch diese sind nur bedingt zu empfehlen: Das Hantieren mit Tinte und Spritze ist nicht jedermanns Sache. Patronen mit Druckkopf sollte man außerdem nur einige wenige Male wiederbefüllen, dann sind wieder neue Patronen mit frischem Druckkopf fällig.

Bild: VKI