Tintenstrahldrucker

Das Tempo macht den Preis

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Konsument 8/2004 veröffentlicht: 21.07.2004

Inhalt

  • Die Druckqualität ist nicht mehr das große Thema
  • Aber Fotos brauchen optimale Rahmenbedingungen
  • Fotoausdruck ohne PC ist jetzt einfach wie noch nie

Ausdruck von Fotos

Fotos sind – neben Geburtstagseinladungen und ähnlichen „Dokumenten“ – im Privatbereich die Hauptanwendung von Farbdruckern. Und weil erschwingliche Farb-Laserdrucker immer noch erhebliche Probleme bei der differenzierten Darstellung von Farbnuancen haben, gibt es an den mittlerweile schon altbewährten Tintenstrahldruckern kaum ein Vorbeikommen.

CMYK und mehr

Die haben in den vergangenen Jahren einen deutlichen Qualitätssprung gemacht. Selbst im mittleren und unteren Preissegment können Normalanwender akzeptable Fotoausdrucke erwarten. Um höheren Ansprüchen an die Fotoqualität zu genügen, gilt allerdings der Grundsatz: Je mehr Farben der Drucker verwendet, desto besser. Standard sind vier, nämlich Cyan (C = Blau), Magenta (M = Rot), Yellow (Y = Gelb) und Black (K = Schwarz), aufgeteilt auf zumindest zwei Patronen.

PM und PC

Bei ausgesprochenen Fotodruckern gesellen sich zum Kürzel CMYK noch Photomagenta (PM) und Photocyan (PC). Das sind rote beziehungsweise blaue Tinten mit geringerer Farbsättigung, die eingesetzt werden, um beispielsweise den Hautton oder Himmelblau naturgetreuer darzustellen. Das genügt den Perfektionisten unter den Herstellern freilich noch immer nicht, und sie geben Grau/Mattschwarz dazu sowie einen Glanzlack fürs Fotofinish, der die UV-Beständigkeit erhöhen soll. Dies ist nämlich ein bisher ungelöstes Problem bei den selbst ausgedruckten Fotos.

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Bild: VKI