Vorwahlgeräte

Ersparnis ungewiss

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Konsument 8/2000 veröffentlicht: 01.08.2000

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Kann man sich durch ein Vorwahlgerät Gebühren ersparen?

Nicht unbedingt. Solange der Stecker des Vorwahlgerätes angesteckt ist, laufen alle Gespräche über den einen Telefonanbieter, der keineswegs immer der billigste sein muss. Am Beispiel des Kronline-Sparsteckers: Im Internet wird die Frage, ob der Sparstecker wirklich den günstigsten Tarif auswählt, mit der Feststellung „günstiger als die Telekom“ beantwortet. Das war eigentlich nicht die Frage. Fest steht, dass man immer die Kronline-Tarife zahlen muss, mögen die Konkurrenten noch so billig sein. Aber nicht einmal das ist sicher: Ist das eigene Netz des privaten Telefonanbieters überlastet, so werden die Gespräche automatisch auf das Telekom-Netz umgeschaltet – dann wird auch der Tarif der Telekom verrechnet. Und bei Anbietern mit aggressiver Werbung kommt es erfahrungsgemäß häufig vor, dass das Netz überlastet ist. Ob und wie viel man sich tatsächlich erspart, ist also höchst unsicher.
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