WLAN: Das eigene Passwort auslesen

Neue Geräte einbinden

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veröffentlicht: 15.11.2012

Inhalt

KONSUMENT-Computertipps: Wir zeigen, wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. - Diesmal: Das Passwort für das eigene WLAN auslesen.

WLAN-Netzwerke (unter Windows "Drahtlosnetzwerke“ genannt), sollten unbedingt mit einem Passwort (auch: Netzwerkschlüssel) gegen unerwünschte Zugriffe durch Dritte abgesichert werden. Praktischerweise wird das Passwort auf dem jeweiligen Gerät sicher abgelegt, damit Sie es nicht nach jedem Einschalten erneut eingeben müssen. Der Nachteil dabei ist, dass das Passwort mit der Zeit oft in Vergessenheit gerät.

Neuen Computer ins Netzwerk einbinden

Möchten Sie nun einen neuen Computer ins Netzwerk einbinden und haben keine schriftlichen Aufzeichnungen, dann müssen Sie entweder auf Ihren WLAN-Router zugreifen und ein neues Passwort einrichten (was aber, abhängig vom Routermodell, für Laien nicht immer ganz einfach durchführbar ist). Die zweite Möglichkeit ist, dass Sie das existierende Passwort auf dem alten Computer auslesen.

Unter Windows Vista, 7 und 8 tun Sie dies durch Klick auf >>Start/Systemsteuerung/Netzwerk und Internet/Netzwerk und Freigabecenter<<. Dort wählen Sie dann
>>Status anzeigen/Drahtlosnetzwerkverbindung/Drahtloseigenschaften/Sicherheit/Zeichen anzeigen<<.

Programm: Wireless Key View

Eine andere Möglichkeit ist das kostenlos erhätliche Programm "Wireless Key View" (Download z.B. auf www.chip.de/downloads/WirelessKeyView_28751595.html) bzw. gibt es für Windows XP keine andere vergleichsweise einfache Alternative, um auf das gespeicherte WLAN-Passwort zuzugreifen.

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Kommentare

  • Nachtrag zum Kommentar der Redaktion
    von GeHuNi am 19.11.2012 um 20:48
    "Größtmögliche Sicherheit" ergibt sich auch bei Verwendung von WPA2 nur, wenn man die zur Verfügung stehenden Zeichen vollumfänglich und auch die Anzahl von max. 63 Stellen beim Passwort auch ausnutzt. Der Einfachheit halber macht dies aber fast Niemand. Ein "Passwort" wie z.B. "Osterhasi" ist auch unter WPA2 nicht besonders sicher... -)
  • Nicht nur Windows
    von GeHuNi am 19.11.2012 um 20:43
    Es soll - man höre und staune - ja auch User geben, die statt Windows ein anders Betriebssystem verwenden: z. B Mac OS. Hier geht das Auslesen des WLAN-Passwortes so: Öffnen Sie das Programm "Schlüsselbundverwaltung", dort geben Sie rechts oben in das Suchfeld den Namen Ihres Netzwerks ein (SSID), doppelklicken Sie nun den übriggebliebenen Eintrag mit Ihrem Airport-Netzwerkkennwort und im nächsten Fenster machen Sie einen Haken in die Checkbox vor "Kennwort einblenden". Nun müssen Sie noch Ihr Account-Kennwort eingeben (dies dient zur Sicherheit, damit Niemand sonst ihren WLAN-Schlüssel auslesen kann, wenn Ihr Account einmal unbeaufsichtigt offen sein sollte): schon sehen Sie Ihr Kennwort. Alternativ können Sie auch gleich mit Rechtsklick auf den Namen Ihres Netzwerks Ihr "Kennwort in die Zwischenablage kopieren". Dies empfiehlt sich, z.B. wenn Sie es auf dem selben Computer verwenden wollen, oder wenn es (hoffentlich) ein langes Kennwort mit allen möglichen Zeichen ist: so ersparen Sie sich die umständliche Abtipperei.
  • Wireless Key View
    von REDAKTION am 19.11.2012 um 12:05

    Wireless Key View klinkt sich nicht verbotenerweise in ein gesichertes WLAN-Netz ein, sondern macht lediglich das Passwort sichtbar, das auf dem eigenen Computer gespeichert ist. Voraussetzung ist, dass dieser Computer mindestens einmal mit dem betreffenden Netzwerk verbunden war, das Passwort also dem Benutzer zu diesem Zeitpunkt auch bekannt war. Wireless Key View nimmt dem Computernutzer einfach die oben geschilderten Schritte beim Auslesen des Passworts ab, falls er es in der Zwischenzeit vergessen hat und für ein anderes Gerät benötigt. Sofern man Windows Vista, 7 oder 8 verwendet, ist es trotzdem sinnvoller, auf Wireless Key View zu verzichten, weil man sich die Installation eines zusätzlichen Programms erspart. Wireless Key View ist jedenfalls nicht in der Lage, in verschlüsselte Netzwerke einzudringen.

    Grundsätzlich gilt: Sofern ein privates Netzwerk via WPA2-Verschlüsselung (und nicht nach den veralteten Standards WPA oder WEP) gesichert ist, ist höchstmögliche Sicherheit gegeben. In diesem Fall wird das richtige Passwort nicht bzw. nur stark verschlüsselt und in größeren Zeitabständen kommuniziert, sodass auch beim "Abhören" des Netzes durch Dritte kein konkreter Hinweis darauf zu erkennen ist.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • WLAN Passwort
    von gablch01 am 18.11.2012 um 09:53
    Dieser Artikel bringt mich auf eine alte Frage, denn vom Programm "Wireless Key View" habe ich schon öfter gelesen: Wie sicher sind die Passwort-geschützten WLAN´s wirklich, denn mit diesem Programm könne auch Fremde das Passwort aus einem WLAN auslesen? Beste Grüße
Bild: VKI