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Gut bedienbar, Konzentration auf das Wesentliche – Seniorenhandys haben ihr altbackenes Image abgestreift.
Technikverliebte belächeln sie häufig als vorsintflutlich, klobig, altbacken, plump und rückständig, nennen sie "Seniorenhandys“. Das ist meist nicht freundlich-positiv gemeint, sondern abwertend. Eine Einschätzung, der wir uns nicht anschließen wollen und – aufgrund der aktuellen Testergebnisse – auch nicht könnten.
Denn schließlich schaffte im vorliegenden Test von 16 „Seniorenhandys“ fast jeder dritte Kandidat ein „sehr gutes“ Testurteil. Das ist ein ausgezeichnetes Resultat, weshalb es uns an der Zeit scheint, mit dem Staubwedel der Testergebnisse den Lurch der Vorurteile hinwegzufegen
Weniger ist oft mehr
Wenn wir in diesem Test dennoch bei der Bezeichnung „Seniorenhandy“ bleiben, so lediglich deshalb, weil sie sich mittlerweile eingebürgert hat und zutreffendere Bezeichnungen wie etwa „Handy mit einfacher Bedienbarkeit und guter Qualität“ sprachlich recht sperrig daherkommen. Klar sollte nur sein, dass „Seniorenhandys“ keineswegs Geräte nur für die ältere Generation sind, vielmehr für alle Anwender, denen es in erster Linie um die Grundfunktion eines mobilen Telefons geht: das Telefonieren.
Und natürlich um die damit unmittelbar zusammenhängenden Funktionen wie das Speichern von Namen oder das Versenden von SMS. Unsere zehn Testpersonen waren zwischen 50 und 70 Jahre alt und bezeichneten sich durchwegs als Wenigtelefonierer.

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