Handys für Senioren

Ganz schön reif

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Konsument 4/2011 veröffentlicht: 24.03.2011, aktualisiert: 28.04.2011

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Gut bedienbar, Konzentration auf das Wesentliche – Seniorenhandys haben ihr altbackenes Image ­abgestreift.

Technikverliebte belächeln sie häufig als vorsintflutlich, klobig, altbacken, plump und ­rückständig, nennen sie "Seniorenhandys“. Das ist meist nicht freundlich-positiv gemeint, sondern abwertend. Eine Einschätzung, der wir uns nicht anschließen wollen und – aufgrund der aktuellen Testergebnisse – auch nicht könnten.

Denn schließlich schaffte im vor­liegenden Test von 16 „Seniorenhandys“ fast jeder dritte Kandidat ein „sehr gutes“ Testurteil. Das ist ein ausgezeichnetes Resultat, weshalb es uns an der Zeit scheint, mit dem Staubwedel der Testergebnisse den Lurch der Vorurteile hinwegzufegen

Weniger ist oft mehr

Wenn wir in diesem Test dennoch bei der ­Bezeichnung „Seniorenhandy“ bleiben, so lediglich deshalb, weil sie sich mittlerweile eingebürgert hat und zutreffendere Bezeichnungen wie etwa „Handy mit einfacher Be­dienbarkeit und guter Qualität“ sprachlich recht sperrig daherkommen. Klar sollte nur sein, dass „Seniorenhandys“ keineswegs Geräte nur für die ältere Generation sind, vielmehr für alle Anwender, denen es in erster Linie um die Grundfunktion eines mobilen Telefons geht: das Telefonieren.

Und natürlich um die damit unmittelbar zusammenhängenden Funktionen wie das Speichern von Namen oder das Versenden von SMS. Unsere zehn Testpersonen waren zwischen 50 und 70 Jahre alt und bezeichneten sich durchwegs als Wenigtelefonierer.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Doro Phone Easy 410 gsm, Emporia Elegance, bea-fon S50, tiptel Ergophone 6010 GSM, amplicom Power Tel M6000, Hagenuk c900, Nokia 7020, bea-fon S20, Hagenuk fono e100, Nokia 7230, Telme C135, LG GD550, Auro M101, PRO V XXL, Sentel 600, Hyundai MB-160

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28 Stimmen

Kommentare

  • @ Tastensperre
    von NETclub50plus am 06.04.2011 um 10:51
    ... sehre gerade, dass es in der Tabelle sogar eine eigene Rubrik "Tastensperre" gibt. Unter dem Menü "Einstellung von...". Hope, this helps.
  • @ Tastensperre
    von NETclub50plus am 06.04.2011 um 10:45
    Also, wenn ich das auf den Abbildungen richtig sehe, verfügt rund die Hälfte der Handys ohnehin über eine klappbare Abdeckung, die unbeabsichtigtes Wählen von vornherein verhindert weitere Hinweise zur Tastensperre habe ich in den Kurzbeschreibungen unschwer entdeckt. Von "vergessen worden" kann also m. E. nicht die Rede sein. Und der Tipp mit dem "Fingernagel-Wählen" ist wahrscheinlich zumindest für jene älteren Herrschaften nicht wirlich brauchbar, die unter Tremor, Gicht oder vergleichbaren Handycaps leiden... :-). Ich denke, die Hersteller haben sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kunden zu orientieren, nicht die Kunden das Fingernagel-Wählen zu trainieren.
  • Tastensperre beim Handy
    von marten1 am 24.03.2011 um 18:58
    Die Aktivierung einer automatischen Tastensperre haben Sie im Test nicht erwähnt. Es kann passieren, daß ungewollt eine gespeicherte Nr.gewählt wird. Bei einer Wertkarte ist das dann besonders ärgerlich. Beim Anbieter YESS kann man wenigstens noch mittels Computer die Gesprächsverbindungen aufrufen. Ein schwacher Trost, aber man sieht warum das Guthaben plötzlich so klein ist. Auch ein Hinweis wonach man die kleinen Tasten bei "normalen" Handys mittels Fingernagel ganz gut bedienen kann wäre nützlich gewesen.
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