Brot

Rescher Sattmacher

Seite 1 von 6

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 2/2006 veröffentlicht: 17.01.2006, aktualisiert: 24.01.2006

Inhalt

Woraus wird Brot eigentlich gemacht? Wie hält es sich am besten? Ist Vollkornbrot wirklich gesünder? Alle Antworten auf die gängigsten Fragen zum Thema Brot und Gebäck.


Aus welchen Grundzutaten besteht Brot?

Mehl, Wasser, Salz und ein Lockerungsmittel (Hefe oder Sauerteig) ist alles, was man zum Brotbacken braucht. Je nach Rezept können natürlich noch weitere Zutaten wie z.B. Fett, Gewürze oder verschiedene Körnerarten hinzukommen. Für die Herstellung von Brot und Gebäck gibt es aber auch Fertig-Backmischungen. Sie müssen mit Wasser, eventuell mit einigen wenigen weiteren Zutaten vermischt werden.

Woher kommt die unterschiedliche Farbe bei dunklem und hellem Brot?

Das hängt zunächst einmal vom verwendeten Mehl ab: Brot aus Roggenvollkornmehl ist dunkel, Brot aus Weizenvollkornmehl ist eher hell. Wecken und Gebäck aus Weißmehl sind ebenfalls hell. Es sei denn, unter den Zutaten findet sich Malzextrakt. Dieser ist dunkel. Dunkles Brot muss also nicht unbedingt Roggenvollkorn sein.

Was ist Sauerteig?

Ein Gemisch aus Wasser und Mehl, das vergoren wird. Sauerteig braucht man zur Herstellung von Roggen- und Mischbroten, weil Roggenmehl nur in saurem Milieu Wasser binden kann. Die Herstellung von Sauerteig erfolgt meist mehrstufig: Zunächst wird Wasser mit Mehl vermengt und an einem warmen Ort etliche Stunden gehen gelassen. Danach gibt man erneut Wasser und Mehl zu und lässt den Teig wiederum gehen. Dieser Vorgang wird ein weiteres Mal wiederholt – man erhält den so genannten Grundsauer. Aus ihm wird dann mit Mehl und Hefe der Brotteig gemacht.

Die Herstellung von Weizenteig ist weniger arbeitsaufwendig. Weizenmehl bindet Wasser gut, als Lockerungsmittel reicht Hefe. Roggenteig geht weniger auf als Weizenteig. Roggenbrot ist daher kompakter und hat ein geringeres Volumen als eines aus Weizen.

Vollkorn, Ganzkorn, Mehrkorn – was macht den Unterschied?

Vollkorn bedeutet, dass Getreidekörner inklusive Keimling und Randschichten verarbeitet wurden. Als Ganzkorn wird unzerteiltes Korn bezeichnet; hat es noch Schalen und Keimling, dann ist es auch Vollkorn. Mehrkorn heißt, dass mehrere Getreidesorten verarbeitet wurden. Ebenso wie bei Ganzkorn muss es sich dabei nicht um Vollkorn handeln.

Die folgenden Seiten dieses Artikels sind kostenpflichtig.

Falls Sie Abonnent sind, melden Sie sich bitte an:
 
Falls Sie kein Abonnent sind, wählen Sie bitte eine der folgenden Optionen:

Konsument-Abo komplett

48 Euro: 12 Hefte + Online-Zugang  Mehr dazu

Konsument-Online-Abo

25 Euro: 12 Monate Online-Zugang  Mehr dazu

Online-Tageskarte

5 Euro: 24 Stunden Online-Zugang  Mehr dazu

Inhalt

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
2 Stimmen
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo