Diätcamps für Kinder und Jugendliche (Marktübersicht)

Achtung, fertig, los!

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Konsument 6/2007 veröffentlicht: 16.05.2007

Inhalt

  • Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen nimmt ständig zu
  • Das Angebot an Diätcamps wird immer breiter
  • Nicht alle Krankenkassen leisten Kostenzuschüsse


Immer mehr dicke Kinder

Egal ob in den USA, Australien oder Europa: Während der letzten dreißig Jahre hat die Anzahl übergewichtiger und fettleibiger Kids enorm zugenommen. In Wien bringt z.B. schon jedes vierte SchuIkind zu viele Kilos auf die Waage. Besonders besorgniserregend ist, dass immer jüngere Kinder bereits zu viel Gewicht mit sich herumschleppen. Darüber hinaus werden die Dickerln tendenziell immer runder. Wenig rosige Aussichten – die Wahrscheinlichkeit, dass aus übergewichtigen Kindern und Jugendlichen übergewichtige Erwachsene werden, liegt bei starken 80 bis 90 Prozent.

Wer seinem Körper mehr Kalorien zuführt, als er verbraucht, nimmt zu. Das gilt auch für Kinder. Doch während manche im Lauf eines Vormittags mehrere üppige Jausenbrote verputzen und trotzdem dünn bleiben, werden andere mollig, obwohl sie weniger essen. Eine Erklärung dafür: Bei guten Futterverwertern setzen sich Mahlzeiten viel eher in Form von Speckröllchen fest. Die Neigung zum Übergewicht wird auch von den Erbanlagen mitbestimmt. Kinder mit dicken Eltern haben daher ein höheres Risiko, übergewichtig zu werden, als solche mit schlanken. Doch viel wichtiger als der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Futterverwerter, der maximal ein paar Kilos ausmacht, ist der jeweilige Lebensstil.

Zu fett, zu süß

Kommen zur genetischen Disposition noch ungünstige Ernährungsgewohnheiten und vor allem zu wenig Bewegung, geht der Zeiger auf der Waage nach oben. Wer zu viel isst, zu wenig Bewegung macht und es sich am liebsten mit einer Packung Chips ganze Nachmittage und Abende vor dem Fernseher oder dem Computer gemütlich macht, nimmt zu.

Selbst gekochte Speisen, geregelte Mahlzeiten sind in vielen Familien während der Woche selten. Wer stattdessen häufig zu Pizzaschnitte, Hamburger & Co greift, nimmt viel Fett auf. Gerade in Fertigprodukten steckt oft reichlich Fett, in Limonaden wiederum viel Zucker und in Kinderprodukten meistens von beidem zu viel. Zu fett, zu süß, zu energiereich – das lässt Speckpölster wachsen. Und durch stundenlanges Sitzen in Schule und Freizeit (TV und PC haben immer Saison) werden überschüssige Kalorien nun einmal nicht verbraucht.

 

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
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