Onlineshopping: Nepp im Web

Websites, die wir nicht empfehlen

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Konsument 12/2010 veröffentlicht: 16.11.2010

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Die Vorweihnachtszeit ist immer öfter Onlineshopping-Zeit. Was Sie beachten müssen, damit Sie keine "schöne Bescherung" erleben. 

Eine Garantie für den reibungslosen Ablauf eines Onlinegeschäftes gibt es nicht. Aber es gibt Möglichkeiten, beim Online-Shopping das Risiko der Internet-Abzocke zu minimieren. Die EU-Fernabsatzrichtlinie, die in Österreich im Konsumentenschutzgesetz umgesetzt wurde, verpflichtet Onlinehändler zu folgenden Angaben:

  1. Kontaktdaten (zumindest Firmenname und Anschrift)
  2. Beschreibung der Ware oder Dienstleistung
  3. Preis inklusive Steuern, Gebühren und Lieferkosten
  4. Belehrung über das Rücktrittsrecht
  5. Einzelheiten zur Zahlung und Lieferung
  6. Gültigkeitsdauer des Preises oder Angebotes
  7. Mindestlaufzeit des Vertrages, wenn dieser eine dauernde oder wiederkehrende Leistung beinhaltet.

Die Punkte 1 bis 5 muss der Anbieter bei Vertragsabschluss nochmals schriftlich (oder auf einem dauerhaften Datenträger) bestätigen bzw. zusätzliche Informationen über das Rücktrittsrecht, die Garantie und allfällige Kündigungsmöglichkeiten liefern.

Mindeststandard für alle

Auch wenn diese Regelungen nur in der EU, in Norwegen, Island und Liechtenstein verbindlich sind, sollten Sie sie als Mindeststandard betrachten. Bei seriösen Firmen sind diese Informationen und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) leicht auffindbar; für die Übertragung persönlicher Daten verwenden sie eine sichere Internetverbindung ("https://" statt "http://" in der Adresszeile plus geschlossenes Vorhängeschloss- Symbol). Achten Sie weiters auf die Gesamtkosten inklusive Versand. Bei einem Kauf außerhalb des EU-Raums können Zollgebühren anfallen. Informationen dazu und zu bestehenden Einfuhrverboten bekommen Sie beim Finanzministerium.


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