Energie: Spartipps und Kennzeichnung

Neue EU-Label auf der Spur von Energiesündern

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KONSUMENT 11/2011 veröffentlicht: 17.10.2011, aktualisiert: 26.01.2012

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30 Prozent könnten Österreichs Haushalte an Strom einsparen – mit effizienten Geräten und bewusster Nutzung.

In Österreichs Haushalten schlummert großes Stromsparpotenzial. Laut offizieller Statistik verbraucht der Durchschnittshaushalt 4.390 kWh im Jahr, das kostet ihn jährlich etwa 800 Euro. Mit effizienten Geräten und bewusster Nutzung könnten etwa 30 Prozent der Stromkosten eingespart werden Geldbeutels.

So finden Sie das beste Angebot

Haben Sie Handlungsbedarf oder gehören Sie bereits jetzt zu den Top-Stromsparhaushalten? Effiziente Geräte zu finden, ist jedenfalls ganz einfach:

Die sparsamsten und gleichzeitig qualitativ hochwertigsten Produkte, die aktuell angeboten werden, finden Sie auf der Informationsplattform www.topprodukte.at, einem Service von klima:aktiv, der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums.

Abgedeckt werden: Heizung & Warmwasser, Unterhaltung, Mobilität, Büro, Beleuchtung, Haushalt und Kommunikation.

Energieeffizienz-Label der EU

Basis für die Bewertung auf topprodukte.at ist unter anderem das Energieeffizienz-Label der EU, das seit 1995 besteht. Es bietet den KonsumentInnen auch im Geschäft schnelle Orientierungshilfe. Mit einem Blick können sie sich über alle relevanten Daten informieren.

Tatsächliche Verbrauchsdaten zählen

Aber Achtung: Nicht bloß auf den Großbuchstaben der Effizienzklasse achten, sondern auch auf die tatsächlichen Verbrauchsdaten! Denn die Klasse gibt nur darüber Auskunft, wie effizient eine gewisse Leistung erbracht wird. Beim TV-Gerät ist beispielsweise der Energieverbrauch in Watt bezogen auf die Bildfläche ausschlaggebend. Ein Riesengerät mag die Kriterien für die Klasse A erfüllen – trotzdem kann sein Stromverbrauch deutlich über dem eines B-Geräts mit kleinerer Bildfläche liegen.

Label ist auch Werbeargument

Das Label ist eine Informationshilfe für KonsumentInnen – und wohl auch ein wirksames Werbeargument für die Industrie. Sie entwickelt Geräte, die mit immer weniger Strom auskommen. Eine erfreuliche Tendenz, die zuletzt auch eine Überarbeitung des Labels notwendig machte. Mit Ende November ersetzt nun endgültig die neue Label-Version die alte. Wir zeigen, was sich wo ändert.

Energieeinsparung muss gar nichts kosten. Denn sie lässt sich nicht nur mit effizienteren Geräten erzielen, sondern auch mit geändertem Nutzerverhalten.

In unserem KONSUMENT-SPEZIAL: "Neue Kennzeichnung - Energiesündern auf der Spur" geben wir Ihnen dazu Tipps.

 

Dieser Bericht entstand in Kooperation mit der Klimaschutzinitiative des Lebensministeriums: klimaaktiv.at.

  

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