Skigebiete

Immer größer

Seite 1 von 7

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 1/2016 veröffentlicht: 10.12.2015, aktualisiert: 15.01.2016

Inhalt

Der Trend geht in Richtung Zusammenschluss von Skigebieten zu -Regionen. Wir zeigen Ihnen, wo es noch preiswerte Alternativen gibt.

Wie jedes Jahr haben wir auch heuer eine Übersicht über das Preisgefüge der heimischen Skigebiete zusammengestellt – vertreten sind darin die großen, renommierten Traditionsorte bis zu einer Auswahl kleiner Alternativen; vor allem letztere stehen stellvertretend für viele andere Gebiete, manchmal vielleicht nur ein, zwei Hänge, die nicht unbedingt für einen Urlaub reichen, wohl aber als preiswerte Gelegenheit zum Training.

Marktübersicht: Österreichische Skigebiete

Wohlgemerkt, es handelt sich um eine Marktübersicht. Wir wollen nichts vergleichen, schon gar nicht gleichsetzen. Klar, dass ein Skidorado mit hunderten Kilometern an Pisten andere Möglichkeiten bietet als ein paar Skihänge, deren Pistenlänge sich auf 20 oder noch weniger Kilometer beschränkt. Aber die Entscheidung, welches Skigebiet man wählt, soll den Skifahrerinnen und Skifahrern überlassen bleiben, unabhängig von Marketingpraktiken, mit denen uns "Größe um jeden Preis" eingeredet werden soll.

Tageskartentarife und Sechs-Tage-Skipässe im Vergleich

In der Tabelle finden Sie die Tageskartentarife für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren in 100 ausgesuchten Skigebieten aus ganz Österreich. Darüber hinaus gibt es auch die Preise für Sechs-Tage-Skipässe. Die Angaben basieren auf den Preislisten, die die Liftbetreiber auf ihren Webseiten bieten. Bei fehlenden oder fraglichen Angaben haben wir nachrecherchiert, dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir für die Richtigkeit in allen Details keine Gewähr übernehmen können.

Teure Tageskarten, kein lokaler Skipass

Die größten Skigebiete haben heuer die 50-Euro-Marke für die Erwachsenen-Tageskarte übersprungen. Gleich fünf Gebiete in unserer Auswahl verlangen 51 Euro. Den größten Sprung hat Saalbach-Hinterglemm hingelegt – von 47 Euro im Vorjahr. Hintergrund: Die Salzburger haben sich mit dem Tiroler Ort Fieberbrunn verbunden. Mit 270 Kilometern preisen sie sich jetzt als größtes zusammenhängendes Skigebiet Österreichs. Tatsache ist, dass die Preisspirale wieder um einige Rädchen weitergedreht wird.

Ähnliches ist auch aus dem Vorarlberger Brandnertal zu vermelden. Dort gibt es für Mehrtageskarten keine lokalen Skipässe mehr. Man ist gezwungen, Tickets für die gesamte Region Silvretta Montafon zu lösen, die Sechs-Tage-Karte ist folgerichtig von 188 auf 229,50 Euro hinaufgeschnalzt.

Dieser Artikel entstand im Rahmen der Tätigkeiten des Netzwerkes der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net).


Lesen Sie auch:

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
28 Stimmen
Weiterlesen
KONSUMENT-Lebensmittel-Check