Baby: Beikostempfehlung bei Kinderärzten

Zeit für Brei

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KONSUMENT 1/2013 veröffentlicht: 27.12.2012

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Etwa um den 6. Monat herum benötigt das Baby für seine Entwicklung mehr als nur Muttermilch. Wir haben die Beikostempfehlungen von Kinderärzten unter die Lupe genommen.

Muttermilch sei das Beste fürs Baby, hören wir immer wieder. Tatsächlich bekommt der Säugling zumindest in den ersten Monaten beim Stillen alles, was er für seine Entwicklung braucht. Um den sechsten Lebens­monat ändert sich die Situation allerdings gravierend: Der Energie- und Nährstoffbedarf kann ab diesem Alter durch die Muttermilch (bzw. deren Ersatzprodukte) nicht mehr gedeckt werden. Das Baby benötigt zusätzliche ­Nahrung in Form sogenannter Beikost.

Auf Vielfalt achten

Der Auswahl an Lebensmitteln dafür sind kaum Grenzen gesetzt: Ob Fleisch, Fisch, Gemüse, Nüsse, Obst, Eier oder Getreide – es kommt bereits vieles von dem infrage, was Erwachsene zu sich nehmen. Die Vielfalt auf dem Speisezettel ist auch deshalb entscheidend, da bereits im Babyalter der Grundstein für das künftige Essverhalten gelegt wird. Ein abwechslungsreicher Speisezettel erhöht ­zudem im späteren Alter die Akzeptanz für neue Lebensmittel. Nur bei wenigen Nahrungsmitteln ist Vorsicht geboten, wie etwa bei Tiermilch. Dazu liegen derzeit noch keine Empfehlungen vor.

Beikost sorgsam zubereiten

Zu beachten ist, dass die verwendeten Nahrungsmittel gut durchgegart oder gedünstet (Gemüse) und vor dem Füttern sorgsam ­püriert werden. Wichtig ist auch, dass weder Salz noch Süßungsmittel (Zucker, Honig, künstliche Süßungsmittel) zugesetzt werden und dass zur Beikost ausreichend Flüssigkeit (Wasser, ungesüßte Tees) gereicht wird. Ein immer wieder empfohlener Verzicht auf ­bestimmte potenziell allergieauslösende ­Lebensmittel wie Fisch, Eier oder Nüsse ist hingegen unnötig. Entgegen anderslautender Meinung konnte bislang kein Zusammenhang mit einer später auftretenden ­Allergie nachgewiesen werden.

Auch, dass die Nahrungsmittel über das Erhitzen hinaus speziell zu­bereitet werden müssen, gehört ins Reich der Fabel. So gibt es etwa keinen Grund, Eier in Eigelb und Eiweiß zu trennen. Mit welchen Lebensmitteln die Beikost ­begonnen wird, ist unerheblich, ebenso die Reihenfolge der Speisen. Auch der Zeitpunkt der Beikostmahlzeit (morgens, mittags, abends) spielt zunächst keine Rolle. Entscheidend ist alleine das natürliche Hunger- und Sättigungs­gefühl des Babys. Nach und nach sollte die Mahlzeitenfrequenz allerdings an die normalen Essgewohnheiten der Familie angepasst werden.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Dr. Theodoropoulos-Klein Claudia, Dr. Tiedt-Oberbauer Yelena Marietta, Dr. Paschon Dana, Dr. Riedl Hannes, Dr. Sattler-Ertl Waltraud, Dr. Veith Erika, Dr. Zoder Gerlinde A., Dr. Krammer Barbara Irene, Dr. Raberger Elisabeth, Dr. Minarik Maria, Dr. Bakhru Ashok, Dr. David Martin, Dr. Pekarek Elfriede, Dr. Pelzl Franz Stefan, Dr. El-Samaraie Hamid

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